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G20-Gipfel in Hamburg

Nach G20-Krawallen: Fast 50 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten

Im Zusammenhang mit den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg ist die Zahl der Ermittlungen gegen Polizisten weiter gestiegen. Auch die Zahl der verletzten Polizeibeamten korrigierten die Behörden nach oben.

Wie eine Sprecherin der Hamburger Innenbehörde bestätigte, laufen beim Dezernat Interne Ermittlungen inzwischen 49 Verfahren gegen Polizeibeamte. Zuletzt waren 35 Verfahren bekannt. In 41 Fällen lautet der Vorwurf demnach Körperverletzung im Amt. Darüber hinaus geht es um Fälle von Nötigung, sexueller Belästigung, Beleidigung oder die Verletzung des Dienstgeheimnisses. In einem Fall handelt es sich um Vorermittlungen. 

Mehr als 700 Polizisten bei G20-Einsatz verletzt

Nach Angaben des Hamburger Senats wurden bei den Polizeieinsätzen rund um den G20-Gipfel 709 Beamte verletzt. Diese Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum vom 22. Juni bis 9. Juli, wie aus einer am Mittwoch bekannt gewordenen Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken hervorgeht. Von den 709 verletzten Polizisten mussten demnach sieben stationär behandelt werden, 182 wurden durch Reizgas verletzt. 227 Polizisten erkrankten aufgrund der Belastungen des Einsatzes.

Deutschland Hamburg - G20 Proteste (picture-alliance/Lars-Josef Klemmer)

Konfrontation zwischen Polzei und "Schwarzer Block" während des G20-Gipfels

 

Hamburgs Polizei-Einsatzleiter Hartmut Dudde hatte zuvor im Innenausschuss der Bürgerschaft von lediglich 592 verletzten Beamten zwischen Einsatzbeginn am 22. Juni und Einsatzende am 10. Juli gesprochen.

Noch 20 mutmaßliche Gewalttäter in Untersuchungshaft

Unterdessen sitzen zwei Wochen nach dem G20-Gipfel noch immer 35 überwiegend junge Männer wegen der Ausschreitungen in Untersuchungshaft. Das teilte ein Gerichtssprecher mit. Seinen Angaben zufolge waren ursprünglich 51 Männer einschlägiger Taten beschuldigt worden.

ww/uh (dpa/bild.de)

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