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Fußball

Nürnberg bleibt erstklassig

Durch einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg im zweiten Relegationsspiel beim FC Augsburg hat der 1. FC Nürnberg den Abstieg in die Zweite Liga abgewendet. Augsburg verpasste den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte.

Nürnberger Spieler bejubeln sitzend den Klassenerhalt (Foto: AP)

Nürnberger Jubel nach dem Klassenerhalt

Nürnberg hat mit zwei Siegen in den beiden Relegationsspielen den achten Bundesliga-Abstieg erfolgreich abgewendet: Mit einer souveränen Leistung schafften es die Nürnberger als erster deutscher Verein, ein Jahr nach dem Aufstieg über die Relegation, auf dem gleichen Weg die Klasse zu halten. Augsburg verpasste den ersten Aufstieg in die oberste Spielklasse. "Wir waren sehr konzentriert und haben uns nicht provozieren lassen", lobte Nürnbergs Trainer Dieter Hecking. "Wir haben unser Spiel gespielt." Sein Augsburger Gegenüber, Jos Luhukay, gratulierte. "Nürnberg ist verdient weitergekommen. Wir haben eine tolle Saison nicht krönen können. Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht."

Mit dem 1:0-Hinspielsieg als Polster war der Tabellen-Sechzehnte der Bundesliga nach Augsburg gereist. Die Partie begann kampfbetont, echte Tor-Chancen blieben aber zunächst Mangelware.

Gündogan mit der Vorentscheidung

Jubelnde Nürnberger nach dem 2-0-Sieg in Augsburg (Foto: AP)

Zum zweiten Mal nacheinander die Relegation gemeistert: Der 1. FC Nürnberg

Die in der Zweiten Liga sehr heimstarken Augsburger schafften es nicht, durch die gut organisierte Nürnberger Abwehr zu kommen. Nürnberg agierte clever und kam in der 34. Minute zur verdienten Führung: Ilkay Gündogan fasste sich ein Herz, hielt aus gut 25 Metern drauf und überwand den Augsburger Schlussmann Simon Jentzsch. Es war die Vorentscheidung, denn zu diesem Zeitpunkt hätte Augsburg schon drei Treffer erzielen müssen, um das Bundesliga-Ticket zu lösen.

In der zweiten Halbzeit machten die Nürnberger dort weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten: In der Abwehr abgebrüht, nach vorne effektiv. Ein weiterer Knackpunkt der Partie war die Rote Karte gegen den Augsburger Ibrahima Traore nach einer Tätlichkeit (56. Minute). Nur sieben Minuten später zeigte Schiedsrichter Manuel Gräfe auf den Elfmeterpunkt, Eric Maxim Choupo-Moting war gefoult worden. Der Stürmer aus Kamerun trat selbst an und verwandelte zum entscheidenden 2:0.

Autorin: Olivia Fritz
Redaktion: Stefan Nestler

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