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Aktuell Asien

Mysteriöse Mordserie in Kasachstan

Förster haben in einem Nationalpark in Kasachstan elf Leichen entdeckt. Wer die Bluttat begangen hat, ist noch unklar.

Die toten Körper waren von Messerstichen übersät. Unter ihnen war auch ein Europäer, der jedoch zunächst nicht identifiziert werden konnte. Waldarbeiter hatten die Leichen in der abgelegenen Region des Nationalparks Ile-Alatau gefunden.

Verschiedene Fundorte

Sie waren nicht alle an einer Stelle, sondern über ein großes Gebiet verstreut. Vier Tote wurden im Haus und Garten eines Park-Rangers gefunden. Weitere Leichen lagen dutzende Kilometer entfernt in den niedergebrannten Überresten eines weiteren Ranger-Hauses. Die ersten beunruhigenden Informationen über Leichenfunde im Alatau-Gebirge an der Grenze zu Kirgistan seien am Montagnachmittag eingegangen, sagte ein Polizeisprecher.

Motive des oder der Täter unbekannt

Warum die Menschen umgebracht wurden, weiß die Kriminalpolizei noch nicht. Raubmord war es offensichtlich nicht, denn es fehlten weder Geld noch Wertgegenstände. Die Einsatzkräfte suchten mit Hubschraubern die unwegsame Gegend in der Nähe der Grenze zu Kirgistan ab, auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern. Bei den Toten handele es sich um einen Jäger, seine Lebensgefährtin und einen Freund sowie mehrere Helfer und Angestellte des Ile-Alatau-Nationalparks, so die Ermittler.

Einen Verdächtigen gibt es - den Sohn des getöteten Jägers. Die Polizei fahndet nach ihm.

Es ist nicht das erste Mal, dass jemand eine schwere Gewalttat in dieser Region verübt hat. Im vergangenen Mai wurden ein Park-Ranger und 14 Grenzsoldaten getötet.

cd/qu (dpa/afp)