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Türkei

Mutmaßlicher IS-Kämpfer ersticht Polizisten in Istanbul

In der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat ein mutmaßlicher Aktivist der IS-Dschihadistenmiliz einen Polizisten mit einem Messer angegriffen und getötet. Der Täter soll ein Selbstmordattentat geplant haben.

Nach Angaben der Agentur Anadolu hatte die Polizei den Mann zuvor bei einem Einsatz gegen einen möglichen Bombenanschlag festgenommen. Bei der Vernehmung im Polizeihauptquartier habe der Mann plötzlich ein Messer gezückt und auf einen Polizisten eingestochen. Der Beamte starb kurz darauf im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Unklar ist, wie der Mann in Polizeigewahrsam Zugriff auf ein Messer haben konnte.

Blutbad in Nachtclub ist nicht vergessen

Die Türkei war in den vergangenen Jahren immer wieder Schauplatz schwerer Terroranschläge - für manche wird die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verantwortlich gemacht, für andere die verbotene Kurdenpartei PKK.

Zu einem besonders blutigen Attentat kam es am 1. Januar 2017. In der Silvesternacht schoss ein IS-Anhänger im Istanbuler Nachtclub "Reina" um sich. 39 Menschen, die dort den Jahreswechsel feiern wollten, wurden getötet. 

Im vergangenen Monat hatte die Istanbuler Polizei die Festnahme mehrerer mutmaßlicher IS-Mitglieder bekannt gegeben. Sie sollen einen "Aufsehen erregenden Anschlag" in der Türkei vorbereitet haben, hieß es damals.

haz/pab (afp, dpa)