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Bangladesch

Mutmaßlicher Drahtzieher von Café-Geiselnahme in Bangladesch ist tot

Im Juli waren Terroristen in Dhaka in ein Café gestürmt und hatten viele Geiseln erschossen, die meisten von ihnen waren Ausländer. Nun wurde der mutmaßliche Drahtzieher bei einem Polizeieinsatz getötet.

Bangladesch IS-Anschlag in Dhaka (picture-alliance/abaca)

Polizisten vor dem Café während der Geiselnahme im Juli

Bei einem Polizeieinsatz in Bangladesch sind zwei Islamisten erschossen worden. Bei einem von ihnen handelt es sich nach Polizeiangaben um den mutmaßlichen Drahtzieher der Geiselnahme in einem Café, bei der Anfang Juli gezielt Ausländer getötet worden waren. In früheren Agenturmeldungen hieß es zunächst, dass der mutmaßliche Geiselnehmer möglicherweise auch Selbstmord verübt haben könnte. Der Polizeieinsatz fand den Angaben zufolge in den frühen Morgenstunden im Viertel Rayer Bazar statt.

Islamistische Angreifer hatten am 1. Juli das Café "Holey Artisan Bakery" in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka gestürmt und 20 Geiseln getötet. 18 von ihnen waren Ausländer, darunter viele Italiener und Japaner. Nach elf Stunden stürmte die Polizei das Café, dabei wurden sechs Geiselnehmer und zwei Polizisten getötet.

Bangladesch Anschlag Schießerei in Dhaka (picture-alliance/AP Photo)

1. Juli 2016: Helfer bringen einen Verletzten in Sicherheit

Die Terroristen des "Islamischen Staates" (IS) hatten die Tat für sich reklamiert. Bangladeschs Regierung legte sie aber Mitgliedern der verbotenen einheimischen Gruppe "Jamayetul Mujahideen Bangladesh" (JMB) zur Last.

chr/jj (afp, rtr)

 

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