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Aktuell Europa

Mutmaßliche Islamisten in Spanien verhaftet

Bei einem Einsatz gegen mutmaßliche Dschihadisten sind in Spanien elf Menschen festgenommen worden. Die Razzia erfolgte in der im Nordosten gelegenen Region Katalonien.

Bei den Razzien in Barcelona und vier weiteren Städten Kataloniens seien Hausdurchsuchungen durchgeführt und auch "verschiedenes Material" sichergestellt worden, teilte die Polizei der Region mit. Die Beschuldigten werden verdächtigt, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) unterstützt zu haben. Der Polizeioperation seien einjährige Ermittlungen vorausgegangen, hieß es. Die Aktion war den Angaben zufolge unter Einsatz von 360 Beamten noch im Gange. Den Festgenommenen werden nach Angaben der Polizei verschiedene Verbrechen zur Last gelegt.

Radikale Moscheen in Katalonien

Innenminister Jorge Fernández Díaz sagte dem Sender "Catalunya Radio", in 98 der 1264 Moscheen des Landes werde der Salafismus, eine ultrakonservative Strömung des Islam, gepredigt. Allein in Katalonien befänden sich 50 dieser "radikalen Moscheen". Man behalte diese Plätze "besonders im Auge", so der Minister, auch um zu verhindern, dass dort Menschen für den Dschihad, den "Heiligen Krieg", angeworben werden. In Katalonien seien seit Jahresanfang knapp 40 mutmaßliche islamistische Terroristen gefasst worden.

pg/cr (dpa, afp, rtr)