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Lehrerporträts

Mustafa aus der Türkei

Die deutsche Sprache gehört für Mustafa zu seinem Leben dazu – so sehr, dass er im Notfall auch Schülern anderer Schulen hilft. Nur mit der deutschen Art zu bezahlen, kommt er nicht so richtig klar.

Audio anhören 04:22

Mustafa aus der Türkei

Name: Mustafa

Land: Türkei

Geburtsjahr: 1975

Beruf: Deutschlehrer an einem staatlichen Gymnasium

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Dass geregelt ist, wo – in der Regel – das Verb im Satz steht.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich mich mit der deutschen Sprache schon seit der sechsten Klasse beschäftige. Sie ist ein Teil meines Lebens geworden.

Das ist typisch deutsch für mich:
Die Art und Weise, im Restaurant zu bezahlen. Wir haben dafür einen Begriff: „Auf die deutsche Art bezahlen“. Deutsche haben nämlich die Angewohnheit, wenn man mit ihnen gemeinsam essen geht, getrennt zu zahlen.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Hamburg. Dort bin ich eine Zeit lang zur Schule gegangen. Ich habe viele schöne Erinnerungen an die Stadt.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Berliner und Apfelkuchen.

Mein deutsches Lieblingswort:
In Ordnung“. Ich selbst bin ein ordentlicher Mensch.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Frank der Fünfte“ von Friedrich Dürrenmatt. Das ist eine Komödie über eine Privatbank. Ich hab nicht nur das Buch gelesen, sondern auch das Theaterstück und den Film angeschaut und mich sehr amüsiert.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Ich setze vereinfachte Texte ein. Außerdem bringe ich meinen Schülern mit vielen audiovisuellen Materialien Deutschland nahe, weil sie es nicht aus eigenem Erleben kennen.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die Artikel, weil es im Türkischen keine gibt. Außerdem gibt es manchmal sprachliche Kollisionen mit dem Englischen, weil sie es als erste Fremdsprache lernen.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
Ich habe einen Schüler aus einem anderen Gymnasium, der eine schlechte Ausgangsnote hatte, in sechs Stunden auf eine Prüfung vorbereitet. Er hat die Bestnote bekommen.

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