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Europa

Muslime in der EU

Unter den 455 Millionen Einwohnern der Europäischen Union leben etwa 15 Millionen Muslime - das sind 3,3 Prozent. Besonders hoch ist ihr Anteil in Frankreich, Deutschland, Österreich und den Niederlanden.

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Die größte Moschee Europas steht in London


Islam-Unterricht an Schule

Islam-Unterricht in einer Schule in Köln

DEUTSCHLAND: 3,2 Millionen Muslime, fast vier Prozent der Bevölkerung, machen den Islam zur zweitgrößten Religion nach dem Christentum. Die große Mehrheit, nämlich rund 2,4 Millionen, sind Türken. Die anderen stammen überwiegend aus dem früheren Jugoslawien, aus der arabischen Welt oder Iran.

Muslime in London

Muslime in London

GROSSBRITANNIEN: Die Zahl der Muslime unter den fast 60 Millionen Briten wird auf bis zu zwei Millionen oder mehr als drei Prozent veranschlagt. Ein Großteil der Immigranten kam aus früheren Kolonien, insbesondere aus Pakistan und Bangladesch.

Innenminister Nicolas Sarkozy Frankreich mit französischen Muslimen

Innenminister Nicolas Sarkozy Frankreich mit französischen Muslimen

FRANKREICH: Die Zahl der Muslime unter den rund 60 Millionen Einwohnern wird auf bis zu sechs Millionen geschätzt. Amtliche Statistiken fehlen. Die meisten Muslime sind im Laufe der letzten Jahrzehnte aus den früheren Kolonien in Nordafrika eingewandert, viele stammen auch aus der Türkei.

Niederlande: Freundschaftskette von Muslimen und Niederländern an der Schule in Eindhoven

Freundschaftskette von Muslimen und nicht-muslimischen Einwohnern an der Schule in Eindhoven

NIEDERLANDE: Das multikulturelle Zusammenleben des 16-Millionen-Volkes mit schätzungsweise 900.000 Muslimen schien lange unproblematisch. Seit der Ermordung des Film-Regisseurs und Islamkritikers Theo van Gogh im November 2004 durch einen islamischen Extremisten wurden jedoch Moscheen und christliche Kirchen Ziel von Brandanschlägen. Die Einwanderer machen fast sechs Prozent der Bevölkerung aus. Sie stammen vorwiegend aus der Türkei und Marokko.

ÖSTERREICH: Etwa 340.000 der 8,1 Millionen Einwohner hängen dem Islam an - eine Quote von über vier Prozent. Viele reisten aus dem einst zu Österreich gehörenden Bosnien ein, später kamen meist Türken. Anders als etwa in Deutschland wird islamischer Religionsunterricht in deutscher Sprache abgehalten.

BELGIEN: Rund 380.000 Menschen, etwa 3,7 Prozent des 10,3-Millionen-Volkes, bekennen sich zum Islam. In der Mehrzahl sind es Marokkaner und Türken. Die ersten nordafrikanischen Gastarbeiter wurden in den 1920er Jahren für den Bergbau angeworben.

GRIECHENLAND: Eine offizielle Statistik über die Muslime unter den 10,6 Millionen Einwohnern gibt es nicht. Die starke Minderheit wird auf etwa 380.000 geschätzt. Besonders viele Muslime gibt es in Thrakien nahe der türkischen Grenze. (dpa)

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