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Afrika

Musik aus der Sicherheitsfestung: Dear Reader

Mit Dear Reader geht die wohl musikalisch internationalste Band aus Südafrika auf Deutschlandtournee. Sie stellt das neue Album: "Replace why with funny" vor. Afrikanisch klingt das aber gar nicht.

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"Dear Reader" - Folkpop-Duo aus Südafrika. Live spielen sie zu dritt.

Ihre Songs heißen "out, out, out", "Release me" oder "What we wanted" und man muss bei der aktuellen CD: "Replace why with funny" schon genau hinhören, um irgendetwas afrikanisches in ihnen zu entdecken. Dear Reader machen dramatischen Folk-Pop à la Feist, Arcade Fire oder Sufjan Stevens und sie sind genauso weit entfernt von bunter Tourismus-Folklore wie von durchgestylter, weltweit gängiger Chartmusik. Die Klänge von Dear Reader sind reduziert, melancholisch, manchmal von sehr tiefer Traurigkeit und passen eher zu einem englischen Nachmittag im Oktober als zu einem warmen Sommer in ihrer Heimatstadt Johannesburg. Und doch leugnen die Musiker um Sängerin Cherilyn McNeil nicht ihre Herkunft.

Lyrische Musik, politische Texte

Dear Reader

"Replace why with funny" - das aktuelle Album der Folkpopper.

In "The Same" geht es um das Elend, das die Musiker umgibt, die alle der kleinen britisch-stämmigen Minderheit angehören. Es geht um die krassen Unterschiede zwischen Reich und Arm und um die enorme Kriminalität. der auch die drei Dear-Readers gerne entfliehen würden, doch in Europa fühlen sie sich auch nicht heimisch. Ihr Album mussten sie in einem Studio aufnehmen, das eher einer Festung gleicht - der Einbrecher wegen. Doch die Texte sind nicht durchgehend politisch; Liebe, Schmerz und Glück spielen ebenso ihre Rollen.

Eintrittskarten zu gewinnen

Dear Reader

Cherilyn McNeil und Darryl Torr

Dear Reader spielen auch in Köln, am 18. April im Gebäude 9. Sie wollen dabei sein? Kein Problem: Schicken Sie uns per Email die Antwort auf folgende Frage: Aus welchem Land stammen Dear Reader? Mit etwas Glück landen Sie auf der Gästeliste. Zwei Mal zwei Karten hat uns das Gebäude 9 für Sie überlassen. Unsere Email-Adresse: afrika@dw-world.de

Autor: Dirk Bathe/Redaktion: Christine Harjes