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Kunst

#MuseumWeek: Erstes internationales Kulturevent auf Twitter

Eine Woche lang öffnen Museen weltweit ihre virtuellen Pforten. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter stellen sie ihr Haus vor und holen täglich einen anderen Schatz ans Licht.

Museen sind mehr als Skulpturen und Bilder. Sie stecken voller Geschichte und Geheimnisse. Die zu entdecken, lädt die Online-Aktion #MuseumWeek ein. Mehr als 3000 Museen weltweit sind bei der einwöchigen Aktion auf Twitter dabei. Das British Museum in London macht mit, der Louvre in Paris, aber auch das kleine Keski-Suomen Museum in Jyväskylä in Zentral-Finnland. Heute kann man dort zum Beispiel etwas über den verstorbenen Architekten und Designer Alvar Aalto erfahren, der 1924 das Gebäude entworfen hat.

Jeden Tag hat die MuseumWoche ein neues Thema: Nach den #secretsMW (Geheimnissen) und den #peopleMW (Ausstellungsmachern) folgen die #architectureMW, die #heritageMW (Exponate), die #zoomMW (Anekdoten) und die #loveMW. Am Sonntag soll auch noch das letzte Herz fürs Museum erwärmt werden: mit Selfies, mit Werbung für die Besonderheiten des Hauses oder Extraaktionen.

Und wer weiß schon, dass Bastian Eclercy die "Maniera"-Ausstellung im Städelmuseum in Frankfurt kuratiert hat. 21.300 Tweets hat der Hashtag #peopleMW am Dienstagmorgen um 11.30 Uhr.

Twitteruser erfahren auch Kurioses über die Museen. Die Hermitage St. Petersburg gab das Geheimnis preis, dass Katzen schon immer im Winterpalast lebten. Leben sie auch heute noch dort? Das müssen die User selbst einschätzen…

Zu sehen sind auch Dinge, die dem Besucher normalerweise verborgen bleiben. Das Archäologische Museum in Hamburg öffnet in der MuseumWeek sogar seinen Tresor.

Auch eifrige Stadtmuseumbesucher in Berlin dürften diesen besonderen Ort noch nicht kennen.

#MuseumWeek ist ein gutes Beispiel dafür, wie Museen die Möglichkeiten von Social Media nutzen. Denn die Vermittlung ihrer Werke ist für die Museen heutzutage mindestens genauso wichtig wie ihre Kernaufgabe: das Sammeln, Bewahren und Erforschen. Museen, die viele Besucher haben, haben es auch leichter Geldgeber zu finden.