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Tennis

Murray kämpft sich in dritte Runde

Der schottische Weltranglisten-Zweite Andy Murray muss erneut über fünf Sätze gehen, um eine Runde weiter zu kommen. Der Deutsche Alexander Zverev meistert seine schwierige Auftaktaufgabe - und auch Annika Beck gewinnt.

Mitfavorit Andy Murray hat auch bei seinem Sieg in der zweiten Runde der French Open Schwerstarbeit leisten müssen. Der Zweite der Weltranglisten besiegte den französischen Außenseiter Mathias Bourge erst nach fünf Sätzen mit 6:2, 2:6, 4:6, 6:2 und 6:3. Der 22-Jährige Franzose ist nur die Nummer 164 der Welt und war dank einer Wildcard dabei.

Für Murray war es bereits das zweite Match über die volle Distanz. In der ersten Runde hatte er gegen den tschechischen Routinier Radek Stepanek ebenfalls in fünf Sätzen gewonnen und dabei einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt. Nächster Gegner von Murray ist der kroatische Aufschlagriese Ivo Karlovic.

Zverev steht in Paris in Runde zwei

Deutschlands Tennis-Hoffnung Alexander Zverev ist im Nachsitzen in die zweite Runde eingezogen. Der 19 Jährige gewann in der Fortsetzung seiner Partie gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert mit 5:7, 6:2, 7:6 (8:6) und 7:5.

Alexander Zverev spielt eine Rückhand (Foto: picture alliance/dpa/E. Laurent)

Mit einem Tag Verspätung steht Alexander Zverev in Runde zwei - nach kurzer Pause geht es für ihn weiter

Das Match war am späten Dienstag nach dem dritten Satz wegen Dunkelheit abgebrochen worden. Nun wartet schon am Donnerstag der nächste französische Lokalmatador auf die einzig verbliebene Hoffnung des deutschen Herren-Tennis in Paris. "Natürlich ist das eine große Chance, in die dritte Runde zu kommen. Aber es wird sehr schwer", sagte Zverev vor der Partie gegen den 36 Jahre alten Weltranglisten-90. Stephane Robert.

Den Grundstein für seinen Erfolg gegen Herbert hatte Zverev noch im Zwielicht am Dienstagabend gelegt, als er im Tiebreak 3:6 zurücklag und den Satz nach einer verschlagenen leichten Vorhand von Herbert doch gewann. 17 Stunden später durfte Zverev dann jubeln, nach insgesamt 3:08 Stunden Spielzeit nutzte er seinen ersten Matchball. Schon im Verlauf des vierten Durchgangs war der der bessere Spieler, konnte seine Chancen aber zunächst nicht nutzen.

Beck mit Mühe weiter

Annika Beck French Open Tennis (Foto: picture-alliance/epa/E. Laurent)

Annika Beck setzt sich in drei Sätzen durch und steht in Runde drei

Bereits in der dritten Runde steht Fed-Cup-Spielerin Annika Beck. Die Weltranglisten-39. gewann nach einer Leistungssteigerung in 2:04 Stunden mit 4:6, 6:3 und 7:5 gegen Katerina Bondarenko aus der Ukraine. Beck startete auf auf einem Nebenplatz konzentriert in ihr Match und führte nach einem Break mit 3:1. Doch Bondarenko übernahm in der Folge die Initiative und nahm der Paris-Juniorensiegerin von 2012 gleich dreimal nacheinander das Service ab. Nach 29 Minuten holte sich die Ukrainerin mit einem direkten Gewinnschlag den ersten Satz.
Beck kämpfte sich aber zurück und erlaubte sich viel weniger "unforced errors" als Bondarenko. Nach dem Gewinn des zweiten Durchgangs in einer halben Stunde wurde es im entscheidenden Satz spannend. Beck gelang dann das Break zum Matchgewinn. Mit dem Sieg ist Beck das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 nicht mehr zu nehmen. Die 56 Besten des WTA-Rankings qualifizieren sich für Rio de Janeiro.

Brown ohne Chance

Dustin Brown spielt eine Vorhand (Foto: picture alliance/dpa/C. Petit Tesson)

Dustin Brown: gekämpft, aber gereicht hat es nicht

Qualifikant Dustin Brown scheiterte dagegen zum Auftakt der zweiten Runde mit 3:6, 6:7 (5:7) und 2:6 an dem an Nummer 23 gesetzten US-Amerikaner Jack Sock. Der Deutsche hatte gegen Sock in einem eher untypischen Sandplatz-Match keine echte Siegchance. Gegen den bulligen US-Amerikaner verpasste der 31-Jährige den möglichen Gewinn des zweiten Satzes, obwohl er nach einem 2:5-Rückstand noch einmal zurückkam und sogar zwei Breakchancen zum 6:5 besaß. Doch Sock hielt mit seinen gewaltigen Schlägen dagegen und holte den Durchgang doch. Damit war die Entscheidung praktisch gefallen, nach 1:50 Stunden musste sich Brown geschlagen geben. Für ihn war das Turnier dennoch ein Erfolg: Der Weltranglisten-116., der sich auf schnelleren Belägen wohler fühlt, hatte zuvor noch nie die erste Runde überstanden.

ck/asz/tk (dpa, sid)

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