1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

60 Jahre DW

Multimedialer Vorreiter in 30 Sprachen

1994 stellt die DW die ersten Nachrichten, Analysen und Hintergründe ins Internet ein – und geht damit als erster öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland online. Auftakt zu einer Erfolgsgeschichte im Netz.

Den ersten Schritten ins Internet folgt ein rascher, konsequenter Ausbau. Der neue Übertragungsweg für Texte, Töne und Bilder tritt in wenigen Jahren gleichberechtigt neben Hörfunk und Fernsehen, zumal er auch die direkte Kommunikation mit den Nutzern erlaubt. Für die DW ist das Internet ein hervorragendes Instrument, neue und junge Zielgruppen zu erschließen. Schätzungen zufolge nutzen zu dieser Zeit rund 30 Millionen Menschen in weit über 100 Ländern das Internet.

Zum 1. Juli 1996 präsentiert die DW ihr – auch optisch – überarbeitetes Angebot: mit jetzt stündlich aktualisierten Nachrichten auf Deutsch, außerdem Hintergrundberichte, Analysen, Kommentare und eine Presseschau. Das deutschsprachige Hörfunkprogramm ist nun rund um die Uhr live im Internet zu hören, ein Audio-on-demand-Angebot ist im Aufbau, unter anderem mit dem Hörfunksprachkurs „Deutsch - Warum nicht?“ Zugleich stellt die DW erstmals Nachrichten in Englisch, Spanisch, Arabisch, Russisch und brasilianischem Portugiesisch online. Innerhalb weniger Monate verdoppelt sie ihr Online-Angebot, bald schon sind alle DW-Sendesprachen im Netz präsent.

Deutsch im virtuellen Klassenzimmer

Bildergalerie 60 Jahre DW MMDR Ticket nach Berlin ist ein Multimediaprojekt für Deutschlerner. Im Herbst soll es online gehen.

"Ticket nach Berlin" ist ein Multimediaprojekt für Deutschlerner.

Dem gesetzlichen Auftrag entsprechend, die deutsche Sprache zu fördern, baut die DW ihr virtuelles Klassenzimmer konsequent aus. Sprachlehrer und Sprachlerner finden hier interaktive Sprachkurse mit Textbüchern zum Herunterladen, Hörbeispiele zum Online-Lernen und eine Telenovela für Deutschlerner.

Zum 6. Februar 2012 erfolgt der vorerst letzte Relaunch der Webseite. Im Zuge des neuen Markenauftritts der DW ist das Angebot seither unter der Webadresse www.dw.de abrufbar. dw.de steht für verlässliche Informationen aus Deutschland und hochwertige journalistische Inhalte in 30 Sprachen. Durch den modularen Aufbau und offene Schnittstellen ist die Seite auch für die nächste Web-Revolution gewappnet.

Vorreiter bei Podcast, App und MediaCenter

Multimediale Angebote bietet die Deutsche Welle auch für mobile Endgeräte.

Multimediale Angebote bietet die Deutsche Welle auch für mobile Endgeräte.

Die DW ist im Online-Bereich immer wieder Vorreiter:

  • 2004 startet sie als erster ARD-Sender ein Podcast-Angebot. Nutzer können sich seither Audiobeiträge zeit- und ortsunabhängig anhören.
  • 2005 feiert das mobile Angebot Premiere. Unter http://m.dw.de können Nutzer die multimedialen Inhalte auf mobilen Endgeräten abrufen.
  • 2005 bietet sie als erster Sender in Deutschland Videopodcasts an.
  • 2007 startet sie einen eigenen YouTube-Kanal und bietet erstmals Nachrichten als Twitter-Feed.
  • 2007 beginnt sie Hörfunk-, Fernseh- und Online-Redaktionen schrittweise zu multimedial arbeitenden Teams zusammenzuführen.
  • 2008 ist sie erstmals auf Facebook präsent.
  • 2009 bietet sie als erster ARD-Sender eine iPhone-App.
  • 2010 startet das MediaCenter, ein multimediales Online-Angebot mit Beiträgen auf Deutsch und Englisch. Heute finden sich hier Angebote in 14 Sprachen.

Zensurumgehung im Netz

Während das Internet für die Deutsche Welle und andere international agierende Sender eine hervorragende Plattform für die Verbreitung von Informationen ist, empfinden es viele autokratische und diktatorische Regime als eine Bedrohung ihrer Macht. Staaten wie Iran und China verwehren ihren Bürgern den Zugang zu unabhängigen Informationsquellen und stören den freien Nachrichtenfluss, versuchen Meinungsfreiheit, Recherchemöglichkeiten und politische Aktivität im Netz zu unterdrücken. Trotzdem hat die persische Facebook-Seite der Deutschen Welle mittlerweile mehr als 100.000 „Likes“ sammeln können. Nahezu die Hälfte der „Gefällt mir“-Einträge kommt aus dem Land. Mit rund 20 Millionen Seitenaufrufen pro Monat stellt Farsi zudem das erfolgreichste Online-Angebot der DW. Um Zensurschranken in Zukunft leichter zu überwinden, hat die DW für Farsi und Chinesisch einen Pilotversuch mit der Anti-Zensur-Software Psiphon gestartet, die die DW-Angebote auch über die gängigen Sozialen Netze zugänglich macht.

The Bobs: Wettbewerb für Meinungsfreiheit

Vor dem Hintergrund zunehmender Zugangsschwellen zum Internet und staatlicher Eingriffsversuche initiiert die DW 2004 den internationalen Blog-Award The Bobs (www.thebobs.com), der die Meinungsfreiheit weltweit fördern soll. Weblogs mit Texten, Fotos, Videos und Audios sind zu einer wichtigen Möglichkeit für Menschen in Ländern mit eingeschränkter Medienfreiheit geworden, sich frei zu äußern. Der Wettbewerb ist in den vergangenen zehn Jahren immer weiter gewachsen – heute wird er in 14 Sprachen ausgerichtet: Arabisch, Bengali, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Farsi (Persisch), Französisch, Hindi, Indonesisch, Portugiesisch für Brasilien, Russisch, Spanisch, Türkisch und Ukrainisch. Die Preisträger zeichnet die DW im Rahmen des Global Media Forums vom 17. bis 19. Juni 2013 in Bonn aus.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Jubiläum

Signet DEU 60 Jahre im Dialog mit der Welt NOCHT NICHT VERWENDEN

Seit 1953 auf Sendung

60 Jahre im Dialog mit der Welt: Im Jubiläumsjahr 2013 haben wir für Sie Infos, Stimmen und Bilder zusammengestellt.