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Fokus Osteuropa

Moskau und Bischkek demonstrieren Einvernehmen

Der neu gewählte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew reiste zu seinem ersten Auslandsbesuch nach Moskau, wo er sich mit Präsident Wladimir Putin traf. Beide Seiten sprechen von einer strategischen Partnerschaft.

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Bakijew: Beziehungen zu Russland von besonderer Bedeutung

Einen Tag vor seiner Ankunft in der russischen Hauptstadt war der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew am 4. September zu einem inoffiziellen Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in dessen Residenz in Nowo-Ogarjowo eingeladen. Am 5. September fanden dann bilaterale Gespräche im Kreml über den Ausbau der Zusammenarbeit statt.

Putin beglückwünschte vor Journalisten Bakijew zu dessen überzeugenden Wahlsieg. Als Antwort darauf hob Bakijew die besondere Bedeutung der Beziehungen zwischen Moskau und Bischkek hervor. Bakijew sagte: "Mein erster Arbeitsbesuch nach der Übernahme des Präsidentenamtes in der Russischen Föderation, in Moskau, ist nicht zufällig. Russland war für uns immer ein strategischer Partner. Heute sind für uns die Beziehungen zur Russischen Föderation von besonderer Bedeutung."

Wirtschaftsbeziehungen Hauptthema

Ohne die Fernsehkameras besprachen Putin und Bakijew einen großen Kreis von Fragen. Sie betonten anschließend vor den Journalisten, dass in vielerlei Hinsicht ihre Positionen übereinstimmten. Besondere Aufmerksamkeit habe der Wirtschaftskooperation gegolten. Putin äußerte die Hoffnung, dass sich russische Unternehmen in Kirgisistan wohl fühlen werden.

Das russische Staatsoberhaupt sagte: "Besondere Aufmerksamkeit haben wir der Stärkung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen gewidmet. Wir haben etwas vorzuweisen. Stabil wächst der Warenumsatz, trotz der stürmischen politischen Ereignisse. Der Warenumsatz wuchs im ersten Halbjahr 2005 um weitere 13 Prozent. Ungenutzte Reserven gibt es auch noch viele."

Dies betonte Putin nach Abschluss der Verhandlungen während der Unterzeichung einer gemeinsamen Erklärung. Darin wird die Absicht der Seiten zum Ausdruck gebracht, konsequent eine strategische Partnerschaft zu entwickeln und zu festigen. Am 5. September wurde ferner eine Regierungsvereinbarung über die Regelung der kirgisischen Schulden gegenüber Russland unterzeichnet.

Jekaterina Abramowa, Moskau
DW-RADIO/Russisch, 5.9.2005, Fokus Ost-Südost

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