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Politik

Montanunion

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Unterzeichnung des Vertrages über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 1951

Ihre offizielle Bezeichnung lautete Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Diese Organisation wurde 1951 von Belgien, der BRD, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden gegründet. Ziel war die Herausbildung eines gemeinsamen Marktes für Kohle und Stahl. Gemeinsam mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) gehörte die Montanunion zu den Europäischen Gemeinschaften (EG).

Seit Unterzeichung des "Fusionsvertrages" besaßen die drei Organisationen einen gemeinsamen Ministerrat und eine ebenfalls gemeinsame Kommission. Für den Ministerrat und die Kommission gab es aber noch unterschiedliche Zuständigkeiten bei den Gemeinschaften EWG, EGKS und Euratom. Die Parlamentarische Versammlung, aus der das Europäische Parlament hervorging, und der Europäische Gerichtshof waren von Anfang an für alle drei Gemeinschaften zuständig.

1993 - mit Bildung der Europäischen Gemeinschaft (EG) - hatte sich auch die spezielle Organisation "Montanunion" erledigt. Die Verträge sind nach 50 Jahren, also im Jahre 2001, ausgelaufen.

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