1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

Montag, 5. April 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

MEXIKO-STADT: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 hat den mexikanischen Bundesstaat Baja California am Pazifik erschüttert. Nach Angaben des Zivilschutzes wurde mindestens ein Mensch getötet, mehr als 100 Personen wurden verletzt. In Mexicali, der Hauptstadt von Baja California, brachen Brände aus, mehrere Gebäude stürzten ein, in weiten Teilen der Stadt fiel der Strom aus. Der Erdstoß war auch in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Arizona zu spüren. Auch hier wurden zahlreiche Häuser beschädigt. Dem Hauptbeben folgten mehrere Nachbeben mit Stärken von bis zu 5,4.

PEKING: Mehr als eine Woche nach dem schweren Grubenunglück in China sind mindestens 114 Bergleute lebend geborgen worden. In einer dramatischen Rettungsaktion seien die Kumpel aus der überfluteten Kohlengrube nahe der Stadt Xiangning ans Tageslicht geholt worden, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Bergungstrupps suchten weiter nach rund 40 weiteren Verschütteten. In das noch im Aufbau befindliche Bergwerk war am Sonntag vergangener Woche Wasser eingedrungen und hatte 153 Arbeiter unter Tage eingeschlossen.

ISLAMABAD: Bei einem Bombenanschlag im Nordwesten Pakistans sind nach Polizeiangaben mindestens 25 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden. Die Bombe war danach bei einer Veranstaltung der paschtunischen Nationalistenpartei ANP in der Ortschaft Timagarah im Bezirk Lower Dir explodiert.

KANDAHAR: Einen Tag nach seiner Kritik am Westen und den USA hat der afghanische Präsident Hamid Karsai die geplante NATO-Offensive in der umkämpften Region Kandahar in Frage gestellt. Vor rund 1.500 Stammesältesten in der Stadt Kandahar sagte Karsai, falls die Militär-Operation nicht von der örtlichen Bevölkerung unterstützt werden sollte, werde er das Vorhaben blockieren. Die NATO bereitet derzeit die größte Offensive gegen die radikal-islamischen Taliban in der Region seit Beginn des Krieges vor acht Jahren vor.

BONN: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat nach den jüngsten Verlusten der Bundeswehr im Kampf gegen radikal-islamische Taliban Forderungen nach einem sofortigen Truppenabzug zurückgewiesen. "Wir bleiben in Afghanistan", sagte er in Bonn. Anderenfalls drohe eine Destabilisierung der Region von der Atommacht Pakistan bis zum Iran. Guttenberg bestritt ein Scheitern der neuen Afghanistan-Strategie der Bundesregierung. Der Minister gestand ein, dass mit der zunehmenden Gewalt umgangssprachlich von einem Krieg in Afghanistan zu reden sei.

FRANKFURT AM MAIN: Mit Aktionen unter anderem in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Dortmund beendet die Friedensbewegung an diesem Montag ihre traditionellen Ostermärsche. Seit Karfreitag hatten tausende Demonstranten auf zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet vor allem gegen Krieg, Rüstung und den Afghanistan-Einsatz demonstriert. Zudem verlangte die Friedensbewegung die Abschaffung aller Atomwaffen.

AMMAN: Der Internationale Währungsfonds IWF hat angesichts der Erholung der Weltwirtschaft vor zuviel Optimismus gewarnt. Die private Nachfrage sei noch nicht stark genug, um das erwartete Ende der langandauernden Rezession zu signalisieren, sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in der jordanischen Hauptstadt Amman. Die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone wird laut IWF wegen der Finanzkrise in Griechenland 2010 und 2011 weniger stark zulegen als bisher vermutet.

BRISBANE: Nach dem Schiffsunglück am australischen Great Barrier Reef versuchen die Rettungskräfte den chinesischen Frachter zu stabilisieren. Das 230 Meter lange Schiff mit fast tausend Tonnen Öl und 65.000 Tonnen Kohle an Bord droht auseinanderzubrechen und weiter Öl zu verlieren. Die Behörden des Bundesstaates Queensland befürchten eine Ölkatastrophe.

SEOUL: Somalische Piraten haben vor der Küste Ostafrikas einen südkoreanischen Öltanker in ihre Gewalt gebracht. Nach Angaben des Außenministeriums in Seoul wurde der 300.000-Tonnen-Tanker 1.500 Kilometer südöstlich des Golfs von Aden gekapert.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechsel von vielen Wolken mit Schauern und sonnigen Abschnitten. Zwischen Alpen und Bayerischem Wald zeitweise Regen. Höchstwerte zwischen sechs und zwölf Grad.

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema