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Nachrichten

Montag, 24. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

SEOUL: Südkorea hat von Nordkorea eine Entschuldigung wegen der Versenkung eines Kriegsschiffs gefordert. Nordkorea müsse den Süden und die internationale Gemeinschaft unverzüglich um Vergebung bitten, sagte der südkoreanische Präsident Lee in einer landesweit im Fernsehen ausgestrahlten Rede. Er kündigte zudem -wie erwartet- an, den Fall vor den Weltsicherheitsrat zu bringen. Südkorea werde überdies den Handel mit dem Norden vollständig einstellen und seine Gewässer für Handelsschiffe aus dem kommunistischen Nordkorea sperren. Für den Fall eines Angriffs Nordkoreas behalte sich der Süden das Recht auf Selbstverteidigung vor, warnte Lee.

PEKING: US-Außenministerin Clinton hat in China an der Spitze einer hochrangigen Delegation zweitägige Handelsgespräche mit der chinesischen Regierung aufgenommen. An den Beratungen nehmen unter anderen der amerikanische Finanzminister Geithner, Zentralbankchef Bernanke und Handelsminister Locke teil. Zum Auftakt forderte der US-Finanzminister die chinesische Seite auf, die chinesische Währung aufzuwerten. Der Wechselkurs müsse die Marktkräfte widerspiegeln.

KINGSTON: In der jamaikanischen Hauptstadt liefern sich die Anhänger eines mächtigen Drogenbosses erbitterte Gefechte mit Sicherheitskräften. Die Regierung verhängte daher den Ausnahmezustand über einige Teile der Stadt. Auslöser der Krawalle war die geplante Auslieferung des mutmaßlichen Waffenhändlers und Drogenbosses "Dudus" Coke an die USA. - Inzwischen haben die Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien Reisewarnungen für die bei Touristen beliebte Karibikinsel ausgegeben. Auch das Auswärtige Amt in Berlin sieht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in Kingston und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

HOUSTON: Die US-Regierung hat dem Ölriesen BP damit gedroht, ihm die Federführung im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko aus der Hand zu nehmen. Innenminister Salazar äußerte sich bei einem Besuch im amerikanischen BP-Hauptquartier im texanischen Houston verärgert darüber, dass es dem Unternehmen bisher nicht gelungen sei, den Ölaustritt ins Wasser und die Umweltverseuchung zu stoppen. Unterdessen schwappt immer mehr schweres Öl auf die Küste von Louisiana.

REYKJAVIK: Der isländische Gletschervulkan Eyjafjöll hat sich mehr als fünf Wochen nach seinem massiven Ausbruch weitgehend beruhigt. Nach Angaben des isländischen Wetterdienstes und der Zivilschutzbehörde hat er nur noch eine sehr geringe Aktivität. Aus dem Krater entweicht derzeit nur noch Dampf, aber keine Asche mehr. Über Europa treibende Aschewolken des Vulkans hatten seit dem ersten Ausbruch wiederholt zu Sperrungen des Luftraums geführt und für ein Chaos im internationalen Flugverkehr gesorgt.

FRANKFURT/ODER: Die erste Hochwasserwelle der Oder hat Brandenburg erreicht. Am südlichsten deutschen Oder-Ort Ratzdorf stieg der Pegel innerhalb eines Tages um 19 Zentimeter auf 4,70 Meter. Damit lag er fünf Zentimeter über der Marke für die Alarmstufe Eins. In den polnischen Hochwassergebieten bleibt die Lage angespannt. Nach einem Deichbruch nordwestlich von Warschau hat die Weichsel 18 Ortschaften überflutet. Etwa 4.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. In Warschau wurden vorsorglich 120 Schulen und Kindergärten geschlossen.

ZUM SPORT: Eishockey-Nationaltorhüter Dennis Endras ist als erster Deutscher zum besten Spieler bei einer Weltmeisterschaft gekürt worden. Der Weltverband bestimmte den 24-Jährigen zum "wertvollsten Spieler" der WM und zum besten Torhüter des Turniers. Dies teilte der Verband am Rande des Finales in Köln mit. Endras wehrte in seinen sechs Einsätzen 174 von 181 Torschüssen ab. Weltmeister wurde Tschechien durch einen Sieg über Russland. Das deutsche Team erreichte Platz vier.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden kurze Schauer. In der Mitte und im Osten aufkommende Schauer und Gewitter. Nur im Südwesten sonnig. Höchstwerte 12 bis 27 Grad.

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