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Nachrichten

Montag, 17. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Internet Symbolbild mit Globus

TEHERAN: Im Atomkonflikt mit dem Iran zeichnet sich ein wichtiger Teilerfolg ab. Nach Agenturberichten soll sich die Teheraner Führung bereiterklärt haben, in der Türkei schwach angereichertes Uran gegen nukleare Brennstäbe zu tauschen, die bei der medizinischen Forschung zum Einsatz kommen sollen. Dies sei bei dem Treffen der vermittelnden Staatschefs der Türkei und Brasiliens, Erdogan und da Silva, mit ihrem iranischen Kollegen Ahmadinedschad in Teheran vertraglich vereinbart worden. Ahmadinedschad rief Großmächte und UN zu einer Wiederaufnahme des Dialogs auf.

BERLIN: Überschattet von der Absage eines der größten moslemischen Interessenverbände in Deutschland findet die zweite Runde der Islamkonferenz statt. Bundesinnenminister de Maizière nannte im Vorfeld die Bekämpfung von Islamfeindlichkeit als wichtigstes Anliegen. Weitere zentrale Bereiche der Gespräche mit Vertretern von Ländern und Gemeinden seien der islamische Religionsunterricht sowie die Imam-Ausbildung und die Lehre islamischer Theologie an deutschen Hochschulen.

MÜNCHEN: An den kommunalen Krankenhäusern in Deutschland hat ein unbefristeter Ärztestreik begonnen. Die Mediziner wollen damit ihrer Forderung nach deutlich höheren Gehältern Nachdruck verleihen. Zur zentralen Kundgebung erwartet die Gewerkschaft Marburger Bund mehrere tausend Ärzte aus ganz Deutschland in München. Die 55.000 Mediziner fordern eine Gehaltssteigerung um durchschnittlich fünf Prozent.

PEKING: Die weltweite Krise der Finanzmärkte ist Thema der Gespräche von Bundespräsident Köhler während seiner fünftägigen China-Reise. In Peking trifft er dazu mit Staatschef Hu und Ministerpräsident Wen zusammen. Vorgesehen ist auch ein Treffen mit dem Präsidenten der chinesischen Zentralbank, Zhou. Dabei dürfte es um den aktuellen Spekulationsdruck auf den Euro gehen. Köhler wird aus Anlass der Weltausstellung in Schanghai zudem von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet.

WIEN: Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister Pröll hat die Bundesregierung aufgefordert, ihren Widerstand gegen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer aufzugeben. Pröll sagte vor dem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel der Zeitung "Die Welt", die EU-Staaten wollten im Grundsatz eine solche Steuer. Es wäre sehr hilfreich, wenn Deutschland mitmachen würde.

BANGKOK: In Thailand ist der Tod eines radikalen Anführers der Oppositionsbewegung, General Khattiya, bestätigt worden. Der Offizier, der zu den Rothemden übergelaufen war, sei seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte eine Klinik in Bangkok mit. Khattiya war möglicherweise von einem Scharfschützen in den Kopf geschossen worden. Bei den Straßenkämpfen zwischen Sicherheitskräften und Oppositionellen sind binnen vier Tagen mindestens 37 Zivilpersonen ums Leben gekommen.

AMSTERDAM: Vulkanasche aus Island beeinträchtigt wieder den europäischen Flugverkehr. Gesperrt wurde unter anderem auch der wichtige Flughafen Amsterdam-Schiphol in den Niederlanden. Betroffen sind außerdem Teile Belgiens, Irlands und Großbritanniens. Die Sperrung des Luftraums über London wurde hingegen weitgehend aufgehoben. Die Deutsche Flugsicherung gab für die Bundesrepublik Entwarnung.

BERLIN: Michael Sommer steht für vier weitere Jahre an der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Der Bundeskongress in Berlin bestätigte den 58-Jährigen mit 366 von 389 gültigen Stimmen im Amt des Vorsitzenden, das er bereits seit acht Jahren innehat. Im DGB sind acht Einzelgewerkschaften mit rund 6,3 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen.

WIESBADEN: Im vergangenen Jahr sind in Deutschland weniger Kinder geboren worden. Die Zahl ging mit 651.000 gegenüber 2008 um 3,6 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Danach wurden 2009 rund 190.000 weniger Kinder geboren als Menschen verstarben.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden und Osten meist freundlich, sonst ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen. Höchstwerte elf bis 17 Grad.

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