1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

Montag, 11. Januar 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

SANAA: Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist zum Abschluss seines Besuchs auf der arabischen Halbinsel kurzfristig in den Jemen gereist. Bei seinem Treffen mit Präsident Ali Abdallah Saleh ging es auch um das Schicksal einer fünfköpfigen Familie aus Sachsen, die vor sechs Monaten im Jemen entführt wurde. Der Regierung lägen neue Informationen über ihren Aufenthaltsort vor, teilte Westerwelle nach dem Treffen mit. Der Jemen gilt als neuer Rückzugsraum für El-Kaida-Terroristen. So soll dort auch der verhinderte Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug an Weihnachten vorbereitet worden sein.

WASHINGTON: US-Präsident Barack Obama hat bekräftigt, dass er im Kampf gegen das Terrornetzwerk El Kaida keine Truppen in den Jemen oder nach Somalia schicken will. Dem US-Magazin "People" sagte Obama, zwar sei der Ableger von El Kaida im Jemen ein ernstes Problem geworden. Zentrum der Aktivitäten des Terrornetzwerks sei aber weiter das Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan.

ZAGREB: Der Sozialdemokrat Ivo Josipovic wird neuer Präsident Kroatiens. In der Stichwahl am Sonntag setzte sich der Universitätsprofessor mit 60,3 Prozent der Stimmen gegen den parteilosen Bürgermeister von Zagreb, Milan Bandic, durch. 50,3 Prozent der 4,5 Millionen wahlberechtigten Kroaten beteiligten sich nach Angaben der Wahlkommission an der Abstimmung. - Josipovic sagte, er wolle sich für ein gerechteres Kroatien einsetzen und das Land in die EU führen.

JERUSALEM: Israel will an der Grenze zu Ägypten Zäune und Überwachungsanlagen bauen, um das Eindringen von Extremisten und die illegale Einwanderung zu unterbinden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, es handele sich um "eine strategische Entscheidung". Flüchtlinge aus Krisengebieten würden auch weiterhin aufgenommen. In den vergangenen Jahren waren Tausende Migranten aus Afrika und anderen Ländern als illegale Arbeiter über die bislang durchlässige Grenze nach Israel eingewandert.

SEOUL: Nordkorea hat sich unter Bedingungen zu einer Fortsetzung der Sechs-Länder-Gespräche über sein Atomprogramm bereit erklärt. Voraussetzung sei die Aufhebung von Sanktionen, zitierten staatliche Medien des kommunistischen Landes das Außenministerium in Pjöngjang. Bevor Nordkorea seine Atomwaffen aufgebe, wolle es zudem einen Friedensvertrag mit den USA unterzeichnen, hieß es weiter.

LUANDA: Drei Tage nach dem Feuerüberfall auf die Fußball-Nationalmannschaft Togos mit zwei Toten hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Es handele sich um Mitglieder der Separatistengruppe FLEC, die sich zu dem Angriff in der angolanischen Exklave Cabinda bekannt hatte, meldete die staatliche Agentur Angop. Aus Konsequenz aus dem Angriff zog sich die Mannschaft Togos vom Afrika-Cup in Angola zurück und reiste ab.

TOKIO: Bei der schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Japan Airlines sollen nach Informationen der Nachrichtenagentur Kyodo im Rahmen eines staatlichen Sanierungsplans 15.600 Arbeitsplätze wegfallen. Dies entspräche einem Drittel der Belegschaft, meldete Kyodo aus Tokio. Die Sanierung der größten Fluggesellschaft Asiens solle in einem Insolvenzverfahren mit Gläubigerschutz erfolgen, hieß es weiter. Japan Airlines hat Schulden von umgerechnet 16 Milliarden Dollar aufgehäuft.

SCHWERIN: Nach dem Durchzug von Sturmtief "Daisy" am Wochenende hat sich die Lage in Norddeutschland zwar beruhigt. Die Verkehrssituation ist aber wegen der Schneemassen weiterhin kritisch. Obwohl sich die Räumfahrzeuge im Dauereinsatz befinden, können zahlreiche Straßen und Teile der Autobahnen nur eingeschränkt befahren werden. Die Schulen bleiben wegen des extremen Winterwetters vielerorts geschlossen. Immer noch sind etliche Gemeinden auf der Ostsee-Insel Fehmarn und an der Küste in Mecklenburg-Vorpommern von der Außenwelt abgeschnitten. Behinderungen durch Schnee und Eis gibt es auch im Bahnverkehr und auf den Flughäfen. Reisende müssen weiterhin mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Bewölkt und weiterhin Schneefall - vor allem im Nordosten und im Süden. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus fünf und plus zwei Grad Celsius.

Audio und Video zum Thema