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Lernerporträts

Monika aus der Slowakei

Monika fragt sich schon manchmal, warum sie so viele Regeln im Deutschunterricht lernen muss. Denn Muttersprachler halten sich oft nicht daran. Fasziniert ist sie von deutschen Autobahnen – und Rentieren.

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Monika aus der Slowakei

Name: Monika

Land: Slowakei

Geburtsjahr: 1999

Ich lerne Deutsch, weil …
mir erstens die Sprache sehr gut fällt, zweitens ich auf eine bilinguale Schule gehe und drittens ich die Lieder von Andreas Bourani besser verstehen möchte.

Mein erster Tag in Deutschland war …
ehrlich nicht so gut. Das lag an zehn Stunden Autofahrt von der Slowakei nach Bonn. Das war zu lang.

Das ist für mich typisch deutsch:
Fachwerkhäuser. Viele sind gut erhalten und sehen auch hübsch aus.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Vieles, denn die Slowakei ist wie Deutschland ein europäisches Land. Aber Autobahnen in Deutschland sind definitiv anders: weniger Löcher, kein Tempolimit – und mit ein wenig Alkohol im Blut zu fahren, ist sogar erlaubt!

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
Ich habe noch nicht so viele deutsche Städte gesehen, aber Bonn hat mir sehr gefallen.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Trennbare Verben wie z. B. „einkaufen“. Ich finde das komisch, dass ein Teil des Wortes am Ende des Satzes steht: „Ich kaufe Butter, Brot, Milch, Obst im Supermarkt in Bonn ein.“

Mein deutsches Lieblingswort:
Wörter wie „übrigens“, weil es schwer auszusprechen ist – oder „senkrecht“, weil es sehr schön klingt.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsele:
Die Bedeutung von „Ärger“ und „Angst“. Kriegt man Angst, wenn man Ärger hat, oder kriegt man Ärger, wenn man Angst hat?

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Morgen, morgen und nicht heute, sagen alle faulen Leute.“ Das war das erste deutsche Sprichwort, das ich kennengelernt habe.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Eine Reise nach Finnland zu machen, wo der Weihnachtsmann wohnt. Ich möchte sehen, ob die Rentiere wirklich auf der Straße spazieren.

Mein Tipp für andere Deutschlerner:
Deutsch ist gar nicht so schwierig. Am Anfang vielleicht, aber dann ist es sehr logisch.

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Warum müssen wir die vielen deutschen Regeln lernen, wenn es regional dann doch anders ist? Zum Beispiel: „Ich bin größer als du.“ Aber in Bonn sagt man dann: „Ich bin größer wie du.“

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