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Champions League

Monacos Offensive prüft Juve-Bollwerk

Gelingt es den Jungstars des AS Monaco, im Halbfinale der Champions League auch der großen alten Dame Juve ein Bein zu stellen? Nicht nur die Turiner Torwart-Legende Gianluigi Buffon hat etwas dagegen.

Juve ist Favorit, ganz klar. Schließlich hat der italienische Rekordmeister im Viertelfinale keinen Geringeren als den FC Barcelona, das Starensemble um Lionel Messi, aus dem Rennen geworfen. Und doch ist Juventus Turin vor dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch (Anpfiff 20.45 Uhr MESZ, ab 20.30 im DW-Liveticker) beim Borussia-Dortmund-Bezwinger AC Monaco gewarnt. "Die größte Gefahr für dieses Halbfinale wäre zu denken, dass wir schon die Champions League gewonnen haben, weil wir Barcelona eliminiert haben", sagte der Brasilianer Dani Alves der Zeitung "Gazzetta dello Sport": "Der Wettkampf ist noch nicht vorbei, und die Trophäe ist noch nicht gewonnen." Auch der deutsche Nationalspieler in Juve-Diensten, Sami Khedira, warnte auf Twitter vor dem AC Monaco, dem Tabellenführer der französischen Liga. "Ein starkes Team mit vielen talentierten Spielern und einer beeindruckenden Serie in dieser Saison", schrieb der Weltmeister, der nach seiner dritten Gelben Karte in der Champions-League-Saison für das erste Halbfinal-Spiel gesperrt ist: "Wir müssen vorsichtig sein, aber das Ziel ist klar."

Buffon will seine Sammlung vervollständigen

Die Statistik spricht für einen Finaleinzug der Turiner. Bisher ging Juventus in der Champions League gegen die offensivstarken Franzosen stets als Sieger hervor. Zuletzt trafen sich die beiden Klubs im Viertelfinale der Saison 2014/15, Juve kam weiter. "Ich erinnere mich an zwei harte Spiele", sagte der ehemalige Mittelfeldspieler Pavel Nedved, jetzt Vizepräsident des Vereins. "Juve hat sich aber auch verändert. Das Team hat jetzt mehr Selbstvertrauen. Ich kann es in den Augen der Spieler sehen, dass sie unbedingt den Titel holen wollen." Ganz besonders dürfte das für Torwart-Legende Gianluigi Buffon gelten. Der Champions-League-Titel fehlt noch in der Sammlung des 39-Jährigen, der immer noch zwischen den Pfosten steht. Bisher hielt die Juve-Abwehr in der Königsklasse dicht: In den zehn Spielen dieser Saison schafften die Gegner es nur zweimal, Buffon zu überwinden, die letzten fünf Champions-League-Spiele beendete Juve zu Null.


Torjubel a la Juve: Paulo Dybala (l.) und Juan Cuadrado feiern Treffer gegen Barcelona. Foto: Reuters.

Torjubel a la Juve: Paulo Dybala (l.) und Juan Cuadrado feiern einen Treffer gegen Barcelona

Falcao: "Alles ist möglich"

"Sie haben gezeigt, dass sie alles haben, was es braucht, um die Champions League zu gewinnen", lobte Kylan Mbappé, Stürmer-Jungstar des AS Monaco, den Gegner aus Italien. "Aber wir haben auch unsere Qualitäten und werden alles geben, um das Finale zu erreichen." Es sei nicht nur das Ziel in Frankreich Meister zu werden, sondern auch in Europa Titel zu gewinnen, ergänzte Stürmer Radamel Falcao selbstbewusst. Die Meisterschaft daheim ist dem Team um die Youngster Mbappé (18 Jahre alt), Thomas Lemar (21) und Bernardo Silva (22) nach dem Wochenende kaum mehr zu nehmen. Aus den letzten vier Begegnungen benötigen die Monegassen nur noch sechs Punkte zum Titelgewinn. Torjäger Falcao stellt sich auf ein enges Duell gegen Juventus ein: "Die haben einen großartigen Defensivblock. Ich weiß nicht, ob wir Tore erzielen werden. Aber unser Sturm ist auch nicht schlecht, oder? Und im Fußball ist alles möglich. Wir wollen ins Finale." Das steigt am 3. Juni in Cardiff in Wales.

sn/ck (dpa, sid)

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