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Sport

"Momente des Erwachens" bei Schumacher

Neue Zwischenmeldung aus dem Krankenhaus in Grenoble: Michael Schumacher zeigt Anzeichen der Besserung. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister, der einen schweren Skiunfall hatte, wacht langsam aus dem Koma auf.

Video ansehen 01:04

Schumacher wacht auf

"Michael macht Fortschritte auf seinem Weg. Er zeigt Momente des Bewusstseins und des Erwachens", schrieb die Managerin von Michael Schumacher in einer Presseerklärung. Sabine Kehm bedankte sich im Namen der Familie erneut "herzlich für die ungebrochene Anteilnahme". Zugleich bat sie erneut um Verständnis, "dass wir auf Details nicht eingehen möchten, um Michaels Privatsphäre und die seiner Familie zu schützen und das Ärzteteam in Ruhe arbeiten zu lassen."

Mit den Gedanken bei Schumacher

"Gute Nachrichten heute aus Grenoble", twitterte umgehend Schumachers ehemaliger Formel-1-Rennstall Mercedes vom Grand Prix aus dem fernen Bahrain. "Ich bin sehr froh über die guten Neuigkeiten", sagte sein früherer Teamkollege, der aktuelle Formel-1-Spitzenreiter Nico Rosberg. "Wir hoffen, dass es die erste von weiteren kommenden positiven Nachrichten ist", erklärte ein Sprecher von Ferrari. "Es gibt nicht einen Tag, an dem wir nicht an Michael denken", betonte er. Schumacher hatte fünf seiner sieben Titel mit Ferrari geholt. Beim Großen Preis von Bahrain an diesem Wochenende trägt die erste Kurve Schumachers Namen. Dort steht zudem in riesigen Buchstaben auf englisch "Our thoughts and prayers are with you Michael" ("Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei Dir"). "Man hat nie vergessen, für was der Michael steht, für mich vor allem", sagte Sebastian Vettel in einem kurz vor dem WM-Lauf in Bahrain bei RTL ausgestrahlten Interview. "Nach Weihnachten, mit seinem Unfall ist nicht nur für mich, sondern für alle ein sehr tragisches und einschneidendes Erlebnis (gewesen)", sagte Vettel. Er sei nicht gut in solchen Situationen, betonte Vettel mit erneut stockender Stimme: "Ich glaube Michael ist der Fahrer, der mich am meisten geprägt hat."

Der vor über drei Monaten schwer verunglückte Schumacher war nach seinem Skiunfall am 29. Dezember in Méribel wegen schwerer Kopfverletzungen in ein künstliches Koma versetzt worden. Die Ärzte hatten Ende Januar die

Aufwachphase eingeleitet.

"Wir stehen ihm bei seinem langen und schweren Kampf zur Seite, gemeinsam mit dem Team des Krankenhauses in Grenoble, und wir bleiben zuversichtlich", schrieb Kehm. Schumacher hatte sich bei seinem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen

ein schweres Schädel-Hirntrauma

zugezogen. Weltweit sorgen sich seit dem Sturz ehemalige Weggefährten und Fans um den Rekord-Formel-1-Weltmeister.

og/asz (sid, dpa)

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