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Kultur

Mode und Glamour aus sechs Jahrzehnten

Schöne, Mächtige und glückliche Deutsche: Richard Avedon holte sie alle vor die Kamera. Fünf Jahre nach seinem Tod gibt es nun die erste große Retrospektive - unsere Ausstellungstipps.

© 2009 The Richard Avedon Foundation

Richard Avedon, Twiggy,

Foto: Museum Georges de La Tour in Vic-sur-Seille

Emile Gallé gehört zu bekanntesten Vertretern des Jugendstils. Rund 150 Keramik- und Glasarbeiten aus Museen in Deutschland, Japan, USA und Russland sind im Museum Georges de La Tour in Vic-sur-Seille, östlich von Metz, erstmals vereint. Der Stil Gallés lehnt sich stark an die traditionelle japanische Kunst an, in der Blumen eine wichtige Rolle spielen. Die Ausstellung "Emile Gallé: Natur und Symbolismus, japanischer Einfluss" ist bis zum 30. August zu sehen.

Richard Avedon-Retrospektive in San Francisco

Foto: AP

Fünf Jahre nach dem Tod des amerikanischen Starfotografen Richard Avedon wartet das Museum of Modern Art in San Francisco mit einer großen Retrospektive auf. Als einziges Museum in den USA zeigt das SFMOMA mehr als 200 Fotoklassiker aus den Schaffensjahren 1946 bis 2004. Avedon war mehr als 50 Jahre lang einer der bedeutendsten Modefotografen, erregte aber auch Aufsehen mit sozial-politischen Reportageserien, etwa über die Landarbeiter im amerikanischen Westen. Berühmt wurde seine Bildreportage von der Silvesternacht 1989/1990 am Brandenburger Tor in Berlin. Er holte Mächtige, Schöne und Reiche vor die Kamera, darunter die Präsidentenfamilie Kennedy, Andy Warhol, Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor, Charlie Chaplin, Marilyn Monroe, Truman Capote, Dwight D. Eisenhower und Bob Dylan. Die Retrospektive, die zuvor in Berlin und Amsterdam gezeigt wurde, ist von Mitte Juli bis Ende November in San Francisco zu sehen.

Maillol-Museum zeigt George Condo

GEORGE CONDO, The ShowGirl, 2008 Huile sur toile 203 x 203 cm

Der Amerikaner George Condo gehört zu der Künstlergeneration von Jean-Michel Basquiat und Keith Haring. Diesem in Paris und New York lebenden Künstler widmet das Maillol-Museum in Paris unter dem Titel "George Condo. Die verlorene Zivilisation" erstmals eine große Ausstellung. Bis zum 17. August sind rund 100 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen des 1957 im Bundesstaat New Hampshire geborenen Künstlers zu sehen. Er vereint in seinen Werken Stilelemente des Kubismus, Expressionismus und Klassizismus und greift auf die Bildsprache der Cartoons zurück.

Francis Bacon im New Yorker Met-Museum

Eine umfassende Retrospektive des Künstlers Francis Bacon (1909-1992) präsentiert das New Yorker Metropolitan Museum of Art. Gezeigt werden 130 Werke aller wichtigen Schaffensperioden, darunter 65 Gemälde und Archivmaterial von privaten und öffentlichen Sammlungen aus aller Welt. Francis Bacons Arbeiten im neoexpressionistischen Stil beschäftigen sich mit Zerrissenheit, menschlicher Isolation, Gewalt und Schmerz. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Metropolitan Museum, der britischen Tate Gallery und dem Prado-Museum in Madrid. "Francis Bacon: A Centenary Retrospective" (Francis Bacon: Eine Jahrhundert-Retrospektive) ist vom 20. Mai bis zum 16. August zu sehen.

(dpa/sam)

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