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Fußball

Mkhitaryan ist DW-Spieler der Saison

BVB-Spielmacher Henrikh Mkhitaryan ist von DW-Usern weltweit zum Spieler der Saison gewählt worden. Er gewann mit 26 Prozent der Stimmen von Fußballfans aus so verschiedenen Ländern wie Montenegro, Malawi oder Marokko.

Henrikh Mkhitaryan entwickelte sich in Thomas Tuchels erster Saison bei Borussia Dortmund zu einem der Schlüsselspieler im Team. Er setzte sich bei der Wahl zum Bundesligaspieler der Saison gegen Leverkusens Stürmer Javier Hernandez (21 Prozent der Stimmen) und Bayern Münchens Offensiv-Duo Thomas Müller und Robert Lewandowski (jeweils 17 Prozent) durch.

Frankfurt-Fan Raza Hyder aus Islamabad in Pakistan war einer von denen, die für Dortmunds Spielmacher stimmten. Er gewann ein Trikot von Eintracht Frankfurt und hofft, dass es auch in der kommenden Saison ein Erstligatrikot sein wird - nach der Niederlage gegen Werder Bremen am letzten Spieltag, die für die Eintracht den Gang in die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg bedeutete.

Mit elf Liga-Treffen in der Bundesliga und dem Spitzenwert von 15 Vorlagen in 31 Bundesliga-Spielen hat Mkhitaryan in dieser Saison seinem anmutigen Stil noch die Effektivität und Torgefährlichkeit zugefügt. Damit verhalf er dem BVB nach einer enttäuschenden Vorsaison zum zweiten Platz in der Bundesliga. Vielleicht könnte er die Saison noch mit einem Titel krönen, wenn Dortmund im DFB-Pokal-Finale am Samstag auf den FC Bayern München trifft.

Als Held in seinem Heimatland profitierte Mkhitaryan natürlich von den vielen Stimmen aus Armenien, wurde aber auch von DW-Usern aus fast 30 anderen Ländern gewählt.

Mkhitaryan jubelt mit Aubameyang (Foto: picture-alliance/dpa/Revierfoto)

In allen Wettbewerben zusammen erzielte Henrikh Mkhitaryan in dieser Saison 23 Tore und gab 32 Vorlagen

In einem Interview, das Mkhitaryan der Deutschen Welle Anfang des Jahres im Trainingslager der Dortmunder gab, sagte er, dass er sehr glücklich über seine Leistungssteigerung sei. "Natürlich finde ich es toll, dass ich so viele Tore und Vorlagen beisteuern konnte. Aber nicht nur ich, das ganze Team spielt einen tollen Fußball. In diesem Jahr begeistern wir wieder mit unserer Art und Weise, Fußball zu spielen. Und ich denke, das wird auch noch so weiter gehen. Die nahe Zukunft kann für uns richtig gut laufen." Im selben Interview lobte er zudem seinen Trainer Tuchel und dessen großen Anteil an seiner Karriere, die zur gleichen Zeit im Vorjahr so aussah, als könnte sie nie die Höhen erreichen, die sein Talent verdient hätte. "Ja, natürlich haben wir eine gute Verbindung und ich bin sehr glücklich, dass ich die Chance habe, mit ihm zu arbeiten. Denn es war wirklich so, dass er mir schon im ersten Gespräch sagte: 'Miki, ich kann dich auf ein Spitzenklassen-Niveau bringen.' Und ja, am Anfang konnte ich nicht recht dran glauben, dass er mich nach der schlechten Saison dorthin führen kann. Aber er hat's geschafft - und ich bin ihm dankbar."

Auch Tuchel äußerte gegenüber der DW seinen großen Respekt vor Mkhitaryan: "Henrikh ist ein großes Vorbild für uns alle. Es ist eine riesige Ehre, sein Trainer zu sein. Er ist einer der besten Fußballer, er hat seinen Leistungs-Höhepunkt aber noch nicht erreicht. Er ist ein unglaublicher Mensch, sehr intelligent und sensibel. Und er ist ein außerordentlicher Spieler, der der Mannschaft verpflichtet ist."

Der Sieg Mkhitaryans wurde in der DW-Bundesligasendung am Samstagabend bekannt gegeben.

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