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Nachrichten

Mittwoch, 30. Juni 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

NÜRNBERG: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni deutlich gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit bekanntgab, waren im zu Ende gehenden Monat rund 3,15 Millionen Männer und Frauen erwerbslos gemeldet. Das sind 88.000 weniger als im Mai und 257.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank im Bundesdurchschnitt auf 7,5 Prozent. Die gute Entwicklung der letzten Monate habe sich angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung auch im Juni fortgesetzt, sagte BA-Chef Weise. Die Statistik wird jedoch weiterhin durch die hohe Zahl von Kurzarbeitern entlastet. Auch das sommerliche Wetter, von dem die Außenberufe profitierten, stützte den Arbeitsmarkt.

BERLIN: Die Bundesversammlung tritt am Mittag zusammen, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Als Favorit für das höchste deutsche Staatsamt gilt der von Union und FDP aufgestellte niedersächsische CDU-Ministerpräsident Wulff. Das Regierungslager verfügt in der Bundesversammlung über 644 Sitze. Das sind 21 mehr als die absolute Mehrheit von 623 Stimmen, die in den ersten beiden Wahlgängen erforderlich ist. SPD und Grüne haben den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler Gauck nominiert, der auch von einigen FDP-Wahlmännern unterstützt wird. Insgesamt stehen vier Kandidaten zur Wahl. Die Linkspartei hat die Bundestagsabgeordnete Jochimsen vorgeschlagen, die NPD den Liedermacher Rennicke. Der bisherige Amtsinhaber Köhler war Ende Mai unerwartet zurückgetreten.

WASHINGTON: Der designierte NATO-Oberbefehlshaber in Afghanistan, US-General Petraeus, hält an dem geplanten Abzugstermin der amerikanischen Truppen im Juli nächsten Jahres fest. Hoffnungen auf einen schnellen Erfolg trat er aber entgegen. Die Sicherheitslage sei dürftig, und die aufständischen Taliban-Milizen seien zuversichtlich, die USA und ihre Verbündeten besiegen zu können, sagte Petraeus bei seiner Anhörung im Senat.

KABUL: Ein Selbstmordkommando der aufständischenTaliban-Miliz hat einen NATO-Stützpunkt im Osten Afghanistans angegriffen. Mindestens zwei Soldaten seien leicht verletzt worden, teilte die NATO mit. Danach hatten die Angreifer vor dem Flughafen in Dschalalabad eine Autobombe gezündet. Bei dem anschließenden Gefecht seien mehrere Angreifer getötet worden. Dschalalabad zählt zu den wichtigsten Stützpunkten der internationalen Truppen in Afghanistan.

WASHINGTON: Durch den Hurrikan "Alex" sind die Bemühungen im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko ein weiteres Mal behindert worden. Die Schiffe, die das Öl von der Meeresoberfläche absaugen, mussten wegen des hohen Wellengangs ihre Arbeit einstellen. Die US-Regierung ist jetzt bereit, zusätzliche internationale Hilfe im Kampf gegen die Umweltkatastrophe in Anspruch zu nehmen. Zwölf Staaten und internationale Einrichtungen würden sich künftig beteiligen, teilte das Außenministerium mit.

MANILA: Mit dem Versprechen, Armut und Korruption zu bekämpfen, hat der neue philippinische Präsident Aquino sein Amt angetreten. Nach der feierlichen Vereidigung kündigte er an, eine Kommission werde sich mit den verbreiteten Korruptionsvorwürfen gegen seine Vorgängerin Macapagal Arroyo befassen. Der Sohn der früheren Präsidentin Corazon Aquino hatte vor acht Wochen die Präsidentschaftswahl gewonnen.

BERLIN: Der neue Wehrbeauftragte des Bundestags, Königshaus, hat dem Verteidigungsministerium Mängel bei der Einsatzvorbereitung und Ausrüstung von Soldaten vorgehalten. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" kritisiert der FDP-Politiker in einem Zwischenbericht, die früher festgestellten schweren Defizite in diesen Bereichen seien nicht abgestellt worden. Es seien auch keine Bemühungen um Abhilfe festzustellen.

ZUM FUSSBALL: Bei der FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika haben sich mit Europameister Spanien und Paraguay die beiden noch fehlenden Teilnehmer des Viertelfinales qualifiziert. Die Spanier gewannen gegen Portugal 1:0 und Paraguay gegen Japan 5:3.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Heiterer Mix aus Sonne und Wolken. Höchstwerte zwischen 25 und 31 Grad, an den Küsten bis 23 Grad.

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