1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

Mittwoch, 28. Juli 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

DUISBURG: Die Zahl der Todesopfer der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ist auf 21 gestiegen. Die Staatsanwaltschaft der Ruhrgebietsstadt teilte mit, eine 25-jährige Frau sei ihren am Samstag erlittenen Verletzungen erlegen. - Der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger von der SPD, will an diesem Mittwoch einen Bericht zur Katastrophe von Duisburg vorlegen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wird darin der Veranstalter der Loveparade für die Massenpanik bei der Veranstaltung verantwortlich gemacht. Der Veranstalter Schaller habe sich mehrfach über Bedenken der Behörden gegen sein Sicherheitskonzept hinweggesetzt. Die Panik war am Samstag im einzigen Zugang zum Veranstaltungsgelände ausgebrochen, einem völlig überfüllten Tunnel.

ISLAMABAD: In Pakistan ist ein Flugzeug der Gesellschaft Airblue mit 152 Menschen an Bord abgestürzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Hauptstadt Islamabad in einem schwer zugänglichen Gelände. Der Airbus kam aus Karachi und wollte in Islamabad bei schlechtem Wetter landen. Die Absturzursache ist noch unklar. Erste Leichen konnten geborgen werden. Nach offiziellen Angaben hat es aber auch Überlebende gegeben.

KABUL: In West-Afghanistan sind bei der Explosion einer Bombe mindestens 25 Zivilisten getötet worden. Der in der Provinz Nimroz an einem Straßenrand abgelegte Sprengsatz detonierte, als ein voll besetzter Bus vorbeifuhr. Die Täter hätten die Bombe an einer Straße abgelegt, auf der ein Konvoi der NATO-Truppen erwartet worden sei, teilte die Provinzregierung mit.

ISTANBUL: Bundesaußenminister Westerwelle hat die Rolle der Türkei als Vermittler im Streit um das iranische Atomprogramm gewürdigt. Nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Davutoglu sagte Westerwelle in Istanbul, die Bemühungen der Türkei und auch Brasiliens, den Iran zu einem Dialog zu bewegen, seien zu begrüßen. Er gehe davon aus, dass der Iran im September mit der EU-Außenbeauftragten Ashton über alle offenen Fragen sprechen werde, und nicht nur über den von der Türkei und Brasilien vorgeschlagenen Austausch von schwach angereichertem Uran gegen Brennstäbe.

BERLIN: Deutschland hat nach Auffassung von Bundeswirtschaftsminister Brüderle die Wirtschaftskrise überwunden. Im Zweiten Deutschen Fernsehen sagte der FDP-Politiker, es gebe in der Tat einen nachhaltigen Aufschwung. Die Regierung könne daher schrittweise aus den Krisenprogrammen aussteigen. Die Zahl der Arbeitslosen werde noch in diesem Jahr unter die Marke von drei Millionen fallen, prognostizierte Brüderle. - Im Krisenjahr 2009 war die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 4,9 Prozent zurückgegangen. Für dieses Jahr erwarten die meisten Experten ein Plus von rund zwei Prozent.

BERLIN: Die Deutsche Bahn hat inzwischen fast 5700 Kunden wegen des Ausfalls von Klimaanlagen in Zügen während der sommerlichen Hitzewelle mit insgesamt 374.000 Euro entschädigt. Dies teilte Bahnchef Grube in Berlin mit. Seit dem 14. Juli seien Klimaanlagen nur noch sehr vereinzelt ausgefallen. - Im ersten Halbjahr 2010 hat die Bahn Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um fast 13 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro zu. Der Gewinn stieg um mehr als ein Viertel auf 846 Millionen Euro.

NEW ORLEANS: Im Golf von Mexiko ist es zu einem neuen Unfall mit einer Ölplattform gekommen. Vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana rammte ein Schiff eine Förderplattform, wie die Küstenwache mitteilte. Eine unbekannte Menge Öl habe sich ins Meer ergossen. - Weite Teile der Küste Louisianas sind bereits durch das Öl verschmutzt, das seit April aus dem defekten Bohrloch der explodierten BP-Plattform ausgeströmt ist.

PEKING: Bei einer Explosion und einem Brand in einer Chemiefabrik in der ostchinesischen Stadt Nanjing sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche Personen verletzt worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua weiter meldete, wird als Unglücksursache ein Gasleck vermutet. Den Einsatzkräften sei es nach Stunden gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nach Osten und Südosten hin freundlich. Sonst im Tagesverlauf von Westen und Nordwesten her schauerartiger Regen. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad Celsius.

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema