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Nachrichten

Mittwoch, 23. Juni 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

BERLIN: Die Schüler im Süden Deutschlands haben bei einem neuen Ländervergleich wieder die besten Leistungen erbracht. Nach einem von der Kultusministerkonferenz vorgelegten Ländervergleich konnten sich Schulen in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz in der Spitzengruppe platzieren. Schlusslicht in fast allen Disziplinen ist demnach Bremen. Die neue Studie zeigt zugleich, dass auch fast zehn Jahre nach dem ersten Schultest dieser Art die soziale Herkunft immer noch häufig über den Bildungserfolg der Kinder entscheidet. Für die Studie wurden bundesweit rund 36.000 Neuntklässler in den Fächern Deutsch und Englisch getestet.

MOSKAU: Im Gasstreit mit Weißrussland hat Russland seine Lieferungen an den Nachbarstaat erneut gedrosselt. Die Zufuhr sei auf nun 40 Prozent des normalen Niveaus verringert worden, teilte der Chef des Energiekonzerns Gazprom, Miller, mit. Minsk mache keine Anstalten, die geforderten Schulden in Höhe von umgerechnet 157 Millionen Euro zu begleichen. Weißrussland hingegen wirft Moskau vor, Transportgebühren für das Weiterleiten des Gases Richtung Westen nicht bezahlt zu haben. Deshalb stoppte Minsk sämtliche russische Erdgaslieferungen nach Westeuropa.

WASHINGTON: Die US-Regierung hat neue Maßnahmen zur Durchsetzung des Öl-Bohrstopps im Golf von Mexiko angekündigt. Jeder Tag, an dem das Öl weiter ungehindert aus dem Leck ins Meer ströme, führe mit aller Deutlichkeit die Notwendigkeit einer Pause der Tiefseebohrungen vor Augen, betonte Innenminister Salazar. Deshalb müsse die Ölindustrie zunächst für Sicherheit sorgen. Salazar reagierte damit auf die Entscheidung eines US-Bundesgerichts, das den von Präsident Obama verhängten Bohrstopp für rechtswidrig erklärt hatte.

WASHINGTON: US-Präsident Barack Obama hat die Zukunft seines Oberbefehlshabers der Truppen in Afghanistan, McChrystal, nach dessen abfälligen Bemerkungen über Mitglieder der US-Regierung offen gelassen. Er wolle erst mit dem General reden, sagte Obama in Washington. Dazu habe er ihn für diesen Mittwoch ins Weiße Haus einbestellt. McChrystal habe aber ein schlechtes Urteilvermögen an den Tag gelegt. Der NATO-Oberbefehlshaber in Afghanistan hatte sich in einem Interview mit dem Musikmagazin "Rolling Stone" abfällig über US-Vizepräsident Biden, den US-Botschafter in Kabul, Karl Eikenberry und den US-Sondergesandten für Afghanistan, Holbrooke geäußert. Der General hat sich inzwischen entschuldigt. Beobachter erwarten aber, dass er seinen Rücktritt anbietet.

JERUSALEM: Israel hat einen neuen Spionagesatelliten ins All geschossen. Nach Berichten des staatlichen Rundfunks ist der Satellit vom Typ "Ofek 9" in der Lage, hoch auflösende Aufnahmen zu machen und so das iranische Atomprogramm zu überwachen. Das israelische Verteidigungsministerium selbst machte keine genaueren Angaben zu der Mission.

ATHEN: Aus Protest gegen den Sparkurs der griechischen Regierung haben Hafenarbeiter und Seeleute in Piräus den Zugang zu den Fähren teilweise blockiert. Derzeit können die Schiffe, die zu den Ägäischen Inseln fahren, nicht auslaufen. Hunderte Touristen mussten stundenlang auf den Anlegern ausharren, vereinzelt kam es zu Streitereien und Handgemengen mit dem streikenden Personal. Die Arbeiter ignorieren mit ihrem Protest die Entscheidung eines Gerichts, das schon am Dienstag den Ausstand für illegal erklärt hatte.

ZUM FUSSBALL: Bei der FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika haben Mexiko, Uruguay, Argentinien und Südkorea das Achtelfinale erreicht. In der Gruppe A unterlag Mexiko zwar Uruguay mit 0:1, schaffte aber aufgrund des besseren Torverhältnisses den Sprung unter die letzen 16. Gastgeber Südafrika setzte sich mit 2:1 gegen Frankreich durch, dennoch schieden beide Teams aus. Für Deutschland geht es am Abend gegen Ghana um den Einzug in die nächste Runde. Um sicher weiterzukommen, muss die deutsche Elf gewinnen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend sonnig und trocken. Höchstwerte 20 bis 25 Grad Celsius.

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