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Nachrichten

Mittwoch, 18. August 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

ISLAMABAD: Angesichts des weiter geringen Spendenaufkommens für die Flutopfer in Pakistan will die Regierung in Islamabad auch ausländische Prüfer einsetzen, um die Verwendung der Hilfsmittel zu überwachen. Damit solle sichergestellt werden, dass die Spenden bei den Flutopfern ankommen, sagte Innenminister Malik. Nach Angaben der Vereinten Nationen traf bislang erst knapp die Hälfte der zur Soforthilfe benötigten 460 Millionen Dollar ein. EU-Kommissionspräsident Barroso schlug eine internationale Geberkonferenz für den langfristigen Wiederaufbau Pakistans vor und stellte eine spürbare Aufstockung der Katastrophenhilfe der Kommission in Aussicht. - Insgesamt sind etwa 20 Millionen Menschen vom Hochwasser betroffen.

PEKING: China hat verärgert auf den jüngsten US-Bericht zur chinesischen Rüstungspolitik reagiert. Das Pentagon-Papier über die Aufrüstung der Streitkräfte der Volksrepublik sei den bilateralen Beziehungen nicht zuträglich, erklärte das Verteidigungsministerium in Peking. China sei - so wörtlich - "auf dem Weg einer friedlichen Entwicklung" und habe sich einer "defensiven nationalen Verteidigungspolitik" verschrieben. In dem am Montag veröffentlichten Bericht hatten die USA beschleunigten Ausbau und Modernisierung der chinesischen Waffenarsenale in fast allen Bereichen kritisiert.

BOGOTA: Das kolumbianische Verfassungsgericht hat aus Verfahrensgründen das umstrittene Stützpunktabkommen mit den USA vorerst suspendiert. Die Vereinbarung sei als internationales Abkommen zu betrachten, das vom Parlament ratifiziert werden müsse, so die Richter. Der Vertrag war noch unter dem früheren Präsidenten Uribe ausgehandelt und 2009 unterzeichnet worden. Es räumte den US-Streitkräften im Kampf gegen den internationalen Terrorismus und zur Bekämpfung des Drogenhandels weitgehende Rechte auf sieben Stützpunkte in Kolumbien ein. Dagegen hatte vor allem Venezuelas Präsident Chavez protestiert und die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland vorübergehend abgebrochen.

NEW YORK: Die Zahl der Pleiten in den USA ist angesichts hoher Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsflaute auf den höchsten Stand seit 2005 gestiegen. Im 2. Quartal seien mehr als 420.000 Insolvenzanträge gestellt worden, teilte die zuständige US-Behörde mit. Das seien neun Prozent mehr als im 1. Quartal und elf Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im gesamten Bilanzjahr, das am 30. Juni endete, erhöhte sich die Zahl der Insolvenzen demnach um 20 Prozent auf 1,57 Millionen. Die Zahl der Firmenpleiten nahm um neun Prozent auf knapp 60.000 zu.

DÜSSELDORF: Die Bundesregierung will Anfang 2011 eine Kommission gegen Altersarmut einsetzen. Jemand, der sein Leben lang Vollzeit gearbeitet habe, solle im Alter auch ein Einkommen für ein menschenwürdiges Leben erreichen können, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Fischbach, dazu der "Rheinischen Post". Hintergrund ist die wachsende Zahl gering bezahlter Beschäftigungsverhältnisse, die nach Meinung von Experten spätestens in zehn Jahren zu einem deutlichen Anstieg von Altersarmut führt. - Der Sozialverband Deutschland hatte jüngst in diesem Zusammenhang gefordert, die Hartz-IV-Sätze anzuheben sowie den Niedriglohnsektor abzuschaffen.

ROSTOCK: Wenige Wochen vor der Präsentation des Energiekonzepts ihrer Regierung beginnt Bundeskanzlerin Merkel an diesem Mittwoch eine Tour zu zehn Energie-Standorten in Deutschland. In dem Konzept, das Ende September beschlossen werden soll, ist derzeit vor allem die Laufzeit der Atomkraftwerke heftig umstritten. - Merkel besucht zunächst einen Windpark sowie eine Firma für Windkraftanlagen in Mecklenburg-Vorpommern.

KÖLN: Die Computer- und Videospiele-Messe "Gamescom" hat in Köln mit einem Fachbesucher- und Medientag begonnen. Die Zahl der Aussteller wurde auf rund 480 aus über 30 Ländern gesteigert.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Durchweg unbeständig mit Schauern und Gewittern bei maximal 16 bis 24 Grad.

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