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Kultur

Mit Partys und Knallerei ins neue Jahr

Zu Silvester wird auch in diesem Jahr trotz Terrorangst und Krisenstimmung vielerorts ausgelassen gefeiert und lautstark geböllert.

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Party am New Yorker Times Square

In Europa begrüßen die Menschen um Mitternacht nicht nur das neue Jahr, sondern auch den Euro, der vom 1. Januar an offizielle Währung in zwölf Ländern wird. Ihre letzten D-Mark-Scheine investieren viele Deutsche in Schall und Rauch: Für Knaller, Böller und Raketen geben sie wie im vergangenen Jahr insgesamt rund 200 Millionen Mark aus.

Längste Partymeile in Berlin

Mit bis zu 1,2 Millionen Gästen steigt die größte Silvesterparty Deutschlands rund um das Brandenburger Tor in Berlin. Auf einer drei Kilometer langen Partymeile bieten die Veranstalter sechs Millionen Mark teure Attraktionen, darunter Live-Gigs, ein Höhenfeuerwerk und die Lichtshow "Colors", die die Siegessäule farbig erleuchten wird. Pünktlich um Mitternacht soll Bundesbankpräsident Ernst Welteke symbolisch die erste Euro-Banknote an Finanzminister Hans Eichel (SPD) übergeben. Die neue Währung steht auch im Mittelpunkt der Feiern in der Bankenmetropole Frankfurt. Dort werden der eigens für den Euro komponierte Song "With Open Arms" (EuroWorldSong) live aufgeführt sowie eine 15 Meter hohe Euro-Skulptur enthüllt.

Gedenkminuten überall in den USA

In New York wollen die Menschen trotz der Terroranschläge vom 11. September wieder zu Hunderttausenden auf den Times Square kommen, das Feuerwerk bestaunen und auf das neue Jahr anstoßen. Bis zu 10.000 Sicherheitskräfte sollen darüber wachen, dass nichts Unvorhergesehenes passiert, wenn um Mitternacht wieder die gigantische Kristallkugel auf den Platz herabsinkt, die diesmal der scheidende Bürgermeister Rudolph Giuliani in Gang setzt. Daneben wird es aber auch ruhigere Momente geben: Bei allen größeren Silvesterveranstaltungen sind Gedenkminuten und Gebete für die mehr als 3000 Todesopfer der Attacken vom 11. September geplant. (pg)