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Pressemitteilungen

Mit neuer DW-Akademie zu mehr Meinungsvielfalt weltweit

Deutsche Welle bündelt Aus- und Fortbildungsangebote unter einem Dach - Interkulturelles Medientraining für deutsche Führungskräfte geplant

Die Deutsche Welle hat zum 1. Januar 2004 die DW-Akademie gegründet. In ihr sind künftig alle Bereiche des Senders zusammengefasst, die sich mit der journalistischen Aus- und Fortbildung befassen. Die DW-Akademie fungiert damit als gemeinsames Dach für die beiden Fortbildungszentren für Hörfunk und Fernsehen (DWFZ) in Bonn und Berlin. Auch die Ausbildung von Nachwuchsjournalisten gehört zu den Aufgaben der DW-Akademie. Als weiterer Tätigkeitsbereich wird derzeit ein Trainingsangebot für Auslandsmitarbeiter deutscher Firmen, Organisationen und Institutionen konzipiert.

Dieses „interkulturelle Medientraining“ solle deutsche Führungskräfte fit machen für den Umgang mit Medien in ihrem Gastland, so DW-Intendant Erik Bettermann bei der Vorstellung der neuen Einrichtung am 6. Januar 2004 in Bonn. „In der Deutschen Welle arbeiten Menschen aus mehr als 60 Nationen. Und die verfügen über ein in Deutschland einmaliges Spezialwissen. Dieses Potenzial wollen wir fortan hierzulande noch besser nutzen – nicht nur für unsere Programme und Internetangebote, sondern eben auch für das geplante Medientraining.“

Journalistenfortbildung als Entwicklungszusammenarbeit

Das zentrale Betätigungsfeld der DW-Akademie wird laut Bettermann aber die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Fortbildung von Rundfunkfachkräften aus Entwicklungsländern sein. Bereits seit mehr als 40 Jahren bilden Trainer der DW-Fortbildungszentren für Hörfunk und Fernsehen jährlich bis zu 1.000 Medienschaffende – aus Redaktionen, Technik und Management – fort. Dieses entwicklungspolitische Engagement für mehr demokratische Meinungsvielfalt weltweit soll unter dem Dach der DW-Akademie möglichst noch ausgebaut werden.

Der Präsident der Akademie, der frühere Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Joseph-Theodor Blank, sagte: „Das gemeinsame Engagement von BMZ und DW wird in der deutschen Öffentlichkeit viel zu wenig beachtet. Durch die Gründung der DW-Akademie wollen wir nun diesen wichtigen Aspekt des DW-Profils nach außen schärfen.“ Auf diese Weise werde man auch dazu beitragen, den „Bekanntheitsgrad der Deutschen Welle im Inland zu steigern“, so Blank, der den Sender aus seiner langjährigen Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des DW-Rundfunkrats kennt.

Fremdsprachenvolontäre als Mittler zwischen den Kulturen

Auf Synergieeffekte setzt die Leiterin der DW-Akademie, Gerda Meuer: „Ab Mai werden wir einen Ausbildungsgang speziell für junge Journalisten aus den Sendegebieten der Deutschen Welle einrichten. Das sichert zukünftig unseren Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs für die 30 Sprachprogramme der Deutschen Welle.“ Gleichzeitig, so Meuer, könnten diese Fremdsprachenvolontäre ihren besonderen Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kulturen gewinnbringend in andere Bereiche der Akademie einbringen.
6. Januar 2004
005/04

Fotos auf Anfrage: T. 0228.429-2022 – Mail: fotos@dw-world.de
Interviewanfragen an: Ellen Schuster, T. 0173.29 85 760

  • Datum 06.01.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4Wke
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