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Global Ideas

Mit kleinen Krediten gegen den Klimawandel

Schon kleinste Summen helfen Landwirten in Kolumbien dabei, sich gegen Klimarisiken zu wappnen und gleichzeitig ihr Ökosystem zu schützen. Dass sie die Mikrokredite auch dafür nutzen, müssen sie nachweisen.

Video ansehen 07:24

Ansehen: Mikrokredite gegen Klimawandel

Projektziel: Kredite für Kleinbauern, die besonders stark unter dem Klimawandel leiden, vor allem in entlegenen, ländlichen Regionen
Projektumsetzung: In der ersten Phase werden gezielt Landwirte in Kolumbien und Peru angesprochen, die sich mit dem Geld gegen Klimarisiken wappnen sollen. Sie müssen nachweisen, dass sie mit der Maßnahme das Ökosystem nachhaltig schützen.
Projektgröße: Bis 2019 sollen mehr als 20 Mio. Euro an 24.000 Kleinbauern in Kolumbien und Peru ausgegeben werden.
Projektpartner: Internationale Klimaschutzinitiative (IKI), Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Frankfurt School-UNEP Collaborating Centre (FS-UNEP Centre)
Partnerinstitutionen: Bancamía, Contactar und Crezcamos in Kolumbien; Fondesurco und Solidaridad in Peru
Projektvolumen: 4 Mio. Euro Förderung durch IKI
Projektlaufzeit: 01/2012 bis 12/2017

Im Südosten Kolumbiens bleiben die Felder der Bauern immer öfter trocken. Dagegen helfen Mikrokredite zwar nicht direkt, aber mit dem Geld können Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel finanziert werden. Oft reichen schon wenige Tausend Euro. Investiert werden sie in Kleinkläranlagen, um Wasser mehrfach zu nutzen. Oder in Anlagen, die Wasser aus Nebel gewinnen. Oder in Biogasaggregate, die Strom und Wärme erzeugen, wodurch Holzraubbau vermieden wird. Das Konzept der Mikrokredite ist zwar nicht neu, der heutige Ansatz aber schon. Nun soll nachweislich die Biodiversität geschützt werden. Dafür schneidern die Vermittler den Kleinbauern die Kredite so zu, dass sie sie auf jeden Fall zurückzahlen können. Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützt die Umsetzung des MEbA-Projekts mit insgesamt vier Millionen Euro.

Ein Film von Holger Trzeczak

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