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Kultur

Mit kaputter Kamera fotografierte Blumen werben für documenta

Blumen, die mit einer kaputten Kamera fotografiert wurden, sollen für die im Juni beginnende documenta werben. Der künstlerische Leiter der "Weltkunstausstellung", Roger Buergel, hat die fünf Motive am Donnerstag in Kassel vorgestellt. Sie sollen von Freitag an in unterschiedlichsten Formen in 70 Städten hängen. Die Plakate zeigen die Blumen in einer Nahaufnahme und sind in blau, rot und rosa-weiß gehalten. Die weltweit bedeutendste Ausstellung moderner Kunst beginnt am 16. Juni in Kassel und dauert 100 Tage.

"Die fotografischen Motive der Plakate, allesamt Blumen aus dem Gewächshaus Wilhelmshöhe, sind mit einer defekten Kamera aufgenommen", sagte documenta-Chef Buergel. Die Rasterung verdeutliche nicht nur, "dass wir das Sichtbare nur durch einen Schirm kulturell vermittelter Bilder wahrnehmen". Sie zeige auch das ästhetische Eigenleben dieses Bildschirms. "Das Motiv 'Blume' macht einmal mehr klar, dass sich Schönheit und Dauer nicht vertragen. Und dass auch die documenta nur 100 Tage bleiben kann."