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Aktuell Nahost

Mit harter Hand gegen den IS

Jordanien spielt eine wichtige Rolle in der Anti-IS-Koalition. Das hat seinen Preis, denn im Jahr 2016 war das Königreich gleich mehrfach Zielscheibe von Terroristen. Einer Islamisten-Zelle wurde nun der Prozess gemacht.

Jordanien Sicherheitskräfte ARCHIV (Getty Images/AFP/K. Mazraawi)

Jordanische Sicherheitskräfte gehen gegen eine IS-Zelle in Irbid vor.

Ein Gericht in der jordanischen Hauptstadt Amman hat fünf Männer wegen Terrorismus, Waffenbesitz und Rekrutierung für eine Terrororganisation zum Tode verurteilt. Die Angeklagten hätten einer Zelle mit Verbindungen zur Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) angehört, urteilte das Gericht für Staatssicherheit. In demselben Prozess wurden 16 weitere Jordanier zu Gefängnisstrafen zwischen drei und 15 Jahren verurteilt.

Sicherheitskräfte hatten im März bei einem großangelegten Einsatz in Irbid nahe der Grenze zu Syrien die Extremisten festgenommen. Dabei wurden sieben mutmaßliche Dschihadisten und ein jordanischer Soldat getötet. Laut den Behörden konnten durch den Einsatz Anschläge des IS verhindert werden.

Ein Land im Fadenkreuz

Jordanien ist Teil der von den USA geführten Anti-IS-Koalition. Die Jordanische Luftwaffe fliegt selber Angriffe und gewährt der Koalition, Truppen auf jordanischem Boden zu stationieren. Im ablaufenden Jahr wurde das Königreich vier Mal von dschihadistischen Anschlägen erschüttert. Zuletzt wurden am 18. Dezember bei einer Attacke auf die Kreuzfahrerburg von Karak zehn Menschen durch IS-Terroristen getötet.

db/se (afp,ap)

 

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