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Euromaxx

Mit dem Splitboard auf der Skipiste - Euromaxx

Splitboards sind der neue Trend auf den Skipisten. Es sind Boards, die man sowohl als Snowboard und als Tourenski nutzen kann. Mit ein paar Handgriffen ist das Board umgebaut. Die Österreicher Cri und Ine Maierhofer fahren seit 20 Jahren Snowboard. Ine Maierhofer ist sogar zweifache Weltmeisterin im Bordercross. Beide testen das Splitboard in den österreichischen Alpen.

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Splitboards sind multifunktionale Boards, die man sowohl als Snowboard als auch als Tourenski nutzen kann. Die zweigeteilten Snowboards können bei Bedarf mit einem Metallstift zum Tourenski umgebaut werden. Mehrere große Hersteller wie Völkl und K2 haben sie mittlerweile in ihre Kollektion aufgenommen. Beim Aufstieg abseits der Piste bieten die Splitboards einige Vorteile. Während man sonst beschwerlich mit Schneeschuhen den Hang hoch stapft, gleitet man auf den Hälften des Splitboards über den Schnee - zumindest auf flachen Passagen. Mittlerweile passen die Bretter auch in die meisten Aufstiegsspuren, da die Tourenski immer breiter werden. Schon vor mehr als 20 Jahren sägten Tüftler in Bayern Snowboards auseinander, um sie als Tourenski zu benutzen und damit den Berg hochzusteigen. Einige Jahre später startete in den USA die Serienproduktion. Doch der Verriegelungsmechanismus und die Materialien waren noch nicht ausgereift. Ein Brett hat damals rund 1450 Euro gekostet, dreimal soviel wie ein normales Snowboard. Aber auch die neuen Splitboards, die die Sportartikelhersteller seit dieser Wintersaison serienmäßig produzieren, sind mit rund 1000 Euro noch immer doppelt so teuer wie klassische Snowboards. Für den neuen Splitboard-Trend gibt es laut Auskünften der Hersteller mehrere Gründe: Der Tourenbereich wächst seit drei Jahren stark. Dazu kommt, dass die erste Generation von Snowboardern immer älter wird und auf Alternativen zur herkömmlichen Abfahrt umsteigt.