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Sport-News

Mit 425 Athleten nach Rio

Deutschland wird mit 425 Spitzensportlern bei den Olympischen Spielen in Rio den Janeiro vertreten sein. 24 Tage vor der Eröffnungsfeier hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die restlichen Athleten nominiert.

Insgesamt geht das deutsche Olympia-Team voraussichtlich mit 451 Athleten an den Start, darunter 26 "Alternate Athletes", die als Ersatzathleten mitreisen. Eine größere Mannschaft hatte der DOSB zuletzt 2004 nach Athen entsandt (452). In der dritten und abschließenden Runde wurden noch 247 Sportlerinnen und Sportler benannt.

Noch nicht namentlich nominiert sind die beiden Fußball-Teams, die Handballer und die Aufgebote im Pferdesport. In den Mannschafts-Sportarten erfolgt die Kaderbenennung an diesem Donnerstag, bei den Reitern nach dem bis Sonntag laufenden

CHIO in Aachen

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Molitor nicht nominiert

Mit dabei ist auch Speerwerferin Christina Obergföll. Die Silbermedaillengewinnerin von London erhielt den Vorzug vor Weltmeisterin Katharina Molitor. "Für den Verband war es ein Luxusproblem, für die Athletin ist es tragisch, nicht bei Olympia dabei zu sein", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop. Entscheidend für die Nominierung Obergfölls war, dass die Olympia-Zweite von 2012 und Weltmeisterin von 2013 in diesem Jahr mit 64,96 und 63,96 Meter zweimal weiter als Molitor geworfen hatte. Molitor gelang bei der EM in Amsterdam, wo sie Vierte wurde, mit nur 63,20 Meter der weiteste Wurf der Saison. "Ich werde mir juristischen Rat holen und schauen, ob ich gegen diese Entscheidung klagen kann", kündigte die verärgerte 32-Jährige der Tageszeitung "Rheinischen Post" an. Molitor sprach von "völligem Unverständnis" über diese Entscheidung. "Ich frage mich, warum ich für die EM nominiert wurde, aber für Olympia nicht, obwohl sich seitdem nichts geändert hat."

Auch Stabhochspringer Raphael Holzdeppe gehört zum Team, der verletzungsbedingt bislang keine Qualifikationshöhe vorzuweisen hat. Zielsetzung des deutschen Teams ist, die Medaillenausbeute von London 2012 mindestens zu wiederholen. Damals hatte die deutsche Mannschaft 44 Medaillen geholt - elf Mal Gold, 19 Mal Silber und 14 Mal Bronze.

og/sn (sid, dpa)

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