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Wort der Woche

Minipli

In den Achtzigerjahren war sie sehr beliebt. Heute wird die Minipli eher belächelt. Sie gilt als altmodisch und hat noch einen anderen Nachteil.

Nicht ohne Grund wurde der frühere Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Rudi Völler wegen seiner Frisur auch Tante Käthe genannt. Die winzigkleinen Locken, die er trug, sahen eben nun mal aus, wie die Frisur der einen oder anderen alten Tante. Eine Minipli besteht im Übrigen nicht aus Naturlocken. Sie wird beim Friseur angefertigt. Chemikalien sorgen dafür, dass sich glattes Haar kräuselt. Die Minipli ist also eine Dauerwelle mit sehr kleinen Locken. Vermutlich kommt ihr Name aus dem Französischen und bedeutet kleine Falte. Heute tragen übrigens auch die meisten Tanten keine Minipli mehr – höchstens noch ihre Pudel.


Autorin: Raphaela Häuser

Redaktion: Beatrice Warken

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