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Fußball

"Mini-WM" am Traumstrand

Deutschlands Fußball-Frauen starten beim Algarve-Cup in ihr Länderspiel-Jahr. Bundestrainerin Silvia Neid hat 23 Spielerinnen mitgenommen und will die Zeit für Experimente nutzen.

Torhüterin Nadine Angerer ist zurück. Die 35-Jährige hat ihr Australien-Abenteuer bei Brisbane Roar, mit dem sie erst im Finale der Meisterschaft unterlag, beendet und stimmt sich mit ihren DFB-Kolleginnen an der portugiesischen Südküste auf das erste Länderspiel des Jahres ein. "Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein. Es fühlt sich an, als wenn ich nie weggewesen wäre", erzählt eine strahlende Angerer. Auch Annike Krahn hat allen Grund zur Freude. Sie steht beim Auftaktspiel gegen Island am Mittwoch (05.03.2014, 16:00 MESZ) vor ihrem 100. Länderspiel. "Das ist eine große Ehre und macht mich ein wenig stolz", sagt die Europameisterin.

Neid in Experimentierlaune

Wurde 2013 zur Weltfußballerin gekürt: Nadine Angerer. (Foto: dpa)

Wurde 2013 zur Weltfußballerin gekürt: Nadine Angerer

Insgesamt sind 23 Spielerinnen an die Algarve gereist. Doch Urlaubsgefühle sollen bei der acht Tage dauernden "Mini-WM" gar nicht erst aufkommen. Trotz frühlingshaften Temperaturen stehen für Bundestrainerin Silvia Neid beim Turnier Experimente im Mittelpunkt. "Wir wollen die Möglichkeit nutzen, um einiges Auszuprobieren", kündigt die 49-Jährige an, für die seit dem EM-Triumph in Schweden im vergangenen Jahr alles nach Plan läuft. Fünf Spiele, 40:0 Tore - das Ticket für die WM-Endrunde 2015 in Kanada ist wohl nur noch reine Formsache. Neids Experimentierlaune betrifft auch Weltfußballerin Angerer. Die Torhüterin wird sich im Tor mit ihrer designierten Nachfolgerin Almuth Schult abwechseln müssen.

"Fokus liegt auf Weiterentwicklung"

Beim Zwölf-Nationen-Turnier nehmen unter anderem Schweden, Olympiasieger USA und Weltmeister Japan teil. Die Amerikaner treffen in der Gruppe B ebenfalls am Mittwoch in der Neuauflage des WM-Endspiels von 2011 auf den Weltmeister aus Asien. Die weiteren Prüfsteine der deutschen Elf in der Gruppe A sind am Freitag (07.03.2014, 17:10 MESZ) China und am Montag (10.03.2014, 18:30 MESZ) der EM-Finalgegner Norwegen. "Wir müssen uns zunächst wieder finden, weil wir seit November nicht mehr beisammen waren. Der Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung als Team. Dafür brauchen wir diese Spiele auf Augenhöhe", betont Neid mit Blick auf die Fortsetzung der WM-Qualifikation im April.