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Wirtschaft

Mindestlöhne in Europa steigen

Alle 20 EU-Mitgliedsländer, in denen es einen gesetzlichen Mindestlohn gibt, werden diesen im laufenden Jahr erhöhen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die das gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI)der Hans-Böckler-Stiftung am Montag vorstellte. In sechs EU-Ländern werden dann laut WSI keine Stundenlöhne unter acht Euro mehr erlaubt sein. Dabei handle es sich um die direkten westlichen Nachbarländer der Bundesrepublik sowie Großbritannien und Irland. Am stärksten stockten nach Schultens Untersuchung 2007 die Iren auf - der aktuelle Mindestlohn liegt mit 8,65 Euro pro Stunde um einen Euro höher als im Juli 2006. Die britische Norm steigt gegenüber dem Vorjahr um etwa 90 Cent auf 8,20 Euro, die französische um 27 Cent auf 8,44 Euro. Den höchsten Mindestlohn pro Stunde hat Luxemburg mit 9,08 Euro.