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Aktuell Asien

Mindestens 68 Tote bei Explosion in chinesischer Fabrik

Im Osten Chinas ist eine Werkhalle in die Luft geflogen. Mindestens 65 Menschen sind tot. Vermutlich war eine Staubexplosion die Unglücksursache.

Bei der gewaltigen Explosion sind nach Angaben staatlicher Medien fast 200 weitere Menschen verletzt worden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldet. 40 der Todesopfer seien vor Ort gestorben, mehr als 20 erlagen später in Krankenhäusern ihren Verletzungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich um eine Staubexplosion gehandelt haben. In der Werkhalle der metallverarbeitenden Firma in Kunshan in der Provinz Jiangsu wurden demnach Radnaben poliert.

Mangelnde Sicherheit häufig in China

Mehr als 200 Arbeiter seien zum Unglückszeitpunkt am Morgen in dem Gebäude gewesen, hieß es bei Xinhua. Viele von ihnen hätten Verbrennungen erlitten, die Krankenhäuser der Region seien überfüllt. Aus Shanghai reisten Spezialisten für Brandwunden an, um auszuhelfen. Bilder des staatlichen Fernsehsenders CCTV zeigten schwarze Rauchwolken über dem Gelände der Firma und auf Lastwagen abtransportierte Leichen (siehe Artikelbild).

Die Fabrik, die Zhongrong Metal Products Company, ist ein taiwanesisches Unternehmen, das nach eigenen Angaben rund 450 Menschen beschäftigt und Autoteile unter anderem für GM herstellt.

In chinesischen Fabriken kommt es immer wieder zu derartigen Unglücken, weil die Sicherheitsnormen niedrig sind und selten eingehalten werden.

gmf/se (afp, ap, dpa, rtr)