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Politik

Mindestens 28 Tote bei Bruchlandung im Iran

Bei einem Flugzeugunglück im Nordosten des Iran sind nach Medienberichten mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war von bis zu 90 Toten die Rede gewesen.

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Provinzgouverneur Mohammad-Javad Mohammdizadeh bestätigte, dass bei der Landung der Tupolew Tu-154 gegen 14.40 Uhr Ortszeit (13.10 Uhr MESZ) in Maschad ein Reifen geplatzt war. Die Maschine der Gesellschaft Iran Air Tours rutschte über die Landebahn und fing Feuer. Die Feuerwehr habe die meisten Passagiere retten können, betonte der Gouverneur. Er unterstrich auch, dass die genaue Ursache des Unglücks noch untersucht werde.

Religiöses Zentrum

An Bord der Maschine waren offiziellen Angaben zufolge 139 Passagiere und Besatzungsmitglieder. In ersten Meldungen war von bis zu 90 Toten die Rede gewesen. Maschad, die Hauptstadt der Provinz Khorassan, liegt ungefähr 750
Kilometer nordöstlich der iranischen Hauptstadt Teheran und ist ein religiöses Zentrum. Die meisten Touristen besuchen das Mausoleum des achten schiitischen Imams Resa, um für ihre eigene und die Gesundheit ihrer Familien zu beten.

Iranische Flugzeugflotte veraltet

Karte zum Flugabsturz im Iran

Die Maschine der Iran Airtour war in Bandar Abbas im Süden des Landes gestartet. Im Iran ist die zivile und militärische Flugzeugflotte veraltet, Flugzeugunglücke sind keine Seltenheit. Dies hängt auch mit wirtschaftlichen Sanktionen der USA zusammen, durch die es an Ersatzteilen fehlt. Im Dezember vergangenen Jahres war eine iranische Militärmaschine wegen technischer Probleme am Fuße eines Hochhauses in Teheran abgestürzt. Dabei waren 108 Menschen ums Leben gekommen. Im Februar 2003 waren beim Absturz einer Armeemaschine 302 Menschen gestorben. (wga)

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