Mindestens 16 Menschen bei Anschlag in Pakistan getötet | Aktuell Asien | DW | 16.03.2016
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Aktuell Asien

Mindestens 16 Menschen bei Anschlag in Pakistan getötet

Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus sind im Nordwesten Pakistans mindestens 16 Menschen getötet worden. Ziel des Anschlags in der Unruheregion waren offenbar Behördenmitarbeiter.

In der Stadt Peschawar an der Grenze zu Afghanistan ist eine Bombe in einem Bus explodiert, der Staatsbedienstete zur Arbeit brachte. Nach Angaben örtlicher Behörden wurden dabei mindestens 16 Menschen getötet. 35 Menschen wurden nach Angaben eines Polizeisprechers mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Viele von ihnen befänden sich in einem lebensbedrohlichen Zustand. Es könne daher sein, dass die Zahl der Toten weiter steige, sagte ein Krankenhaussprecher.

Etwa zehn Kilogramm Sprengstoff waren nach Aussagen von Sprengstoffexperten an dem Fahrzeug angebracht. Die Ermittlungen liefen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

Der zerstörte Bus nach dem Anschlag (Foto: AFP)

Der zerstörte Bus nach dem Anschlag

Die Detonation ereignete sich in einem belebten Viertel Peshawars. Die nahen Stammesgebiete sind eine Rückzugsregion der Taliban und anderer radikalislamischer Kämpfer. Die pakistanische Armee führt seit gut anderthalb Jahren eine Großoffensive gegen die Aufständischen in der schwer zugänglichen Bergregion.

Die pakistanische Armee geht in der schwer zugänglichen Bergregion verstärkt gegen die extremistischen Taliban und andere Aufständische vor. Sie reagiert damit auf einen Angriff auf eine Schule im Dezember 2014, bei dem 134 Kinder ums Leben kamen. Seither hat die Zahl der Anschläge deutlich abgenommen.

stu/cr (afp, dpa)

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