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Aktuell Amerika

Mindestens 13 Tote nach Tornado in Mexiko

Der gewaltige Sturm kam für die Einwohner der Grenzstadt Ciudad Acuña völlig überraschend. Er richtete schwere Schäden an und ließ hunderte Familien obdachlos zurück.

Nur sechs Sekunden lang wütete der Tornado über der nahe an der Grenze zu den USA gelegenen Stadt Ciudad Acuña. Aber die Folgen sind verheerend: Mindestens 13 Menschen kamen nach Angaben von Bürgermeister Evaristo Lenin Pérez ums Leben, darunter drei Kinder. Fast 300 Menschen wurden verletzt. Etwa 1000 Häuser sind zerstört, wie der Leiter des Katastrophenschutzes, Luis Felipe Puente, mitteilte. Die Behörden baten um Wasser-, Lebensmittel- und Kleiderspenden für die Betroffenen.

Noch nie ein Tornado in Ciudad Acuñas

Der Wirbelsturm war so stark, dass er Lastwagen durch die Luft wirbelte, die dann auf Häuser stürzten. In den Trümmern suchten Feuerwehr und Rettungskräfte der 136.000-Einwohner-Stadt nach weiteren Überlebenden.

Ciudad Acuña nach dem Tornado (Foto: EFE)

Ciudad Acuña nach dem Tornado

Der Tornado traf die Stadt an der Grenze zu Texas völlig unvorbereitet, wie der Bürgermeister weiter mitteilte. Er wies darauf hin, dass es in der 110-jährigen Geschichte Ciudad Acuñas nicht eine einzige Aufzeichnung über einen Sturm gebe. Ein Sprecher des Nationalen Meteorologischen Instituts sprach vom stärksten Tornado seit mindestens 15 Jahren in Mexiko.

Auch jenseits der Grenze, im Süden der USA, macht ein Schlechtwettergebiet den Menschen schwer zu schaffen. Drei Menschen kamen in Texas und Oklahoma ums Leben. In Texas werden zudem zwölf Menschen nach einer Flutwelle vermisst. Hochwasser zerstörte hunderte Häuser.

se/sti (rtre, ape, afpe, dpa)