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Kultur

Millionenentschädigung für Raubkopien

Die US-Musikindustrie geht im Kampf gegen Raubkopien und Urheberrechtsverletzungen nun auch härter gegen Unternehmen vor. Der Branchenverband RIAA hat in zwei außergerichtlichen Einigungen Millionenbeträge von einem Technologieunternehmen sowie einem CD-Hersteller zugesichert bekommen.

Die Technologie-Unternehmensberatung Integrated Information Systems (IIS) habe sich bereit erklärt, eine Million Dollar (1,13 Mio Euro) zu zahlen. In einer Überprüfung des unternehmenseigenen Netzwerks hatte der Verband nachgewiesen, dass die ISS den Tausch Copyright-geschützter MP3-Dateien durch ihre Mitarbeiter nicht verhindert habe. Der CD-Hersteller DOCdate USA werde ebenfalls 3,2 Millionen Dollar zahlen. Im Werk der Firma seien neben dem normalen Geschäft illegal Dutzende von CDs mit geschützten Titeln hergestellt worden.

Nach Ansicht von Branchenexperten könnten nun sowohl Unternehmen als auch Universitäten, die in ihren Netzwerken den Austausch urheberrechtlich geschützter Dateien durch einzelne Nutzer zulassen, unter stärkeren Druck der Industrie geraten.

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  • Datum 11.04.2002
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