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Wirtschaft

Milliardenofferte für Bezahlsender Sky

Der US-Konzern 21st Century Fox des Medienmoguls Rupert Murdoch will den Bezahlsender Sky ganz kontrollieren. 39 Prozent halten die Amerikaner schon - der Rest ist ihnen rund 21 Milliarden Euro wert.

Fox sei mit einem Übernahmeangebot an die Briten herangetreten, teilte Sky mit. Die Offerte von 10,75 Pfund je Aktie in bar bewertet Sky insgesamt mit rund 18 Milliarden Pfund (rund 21 Milliarden Euro). Für die ausstehenden Anteile will Fox somit rund 11,25 Milliarden Pfund auf den Tisch legen.

Die Amerikaner halten bereits 39 Prozent an Sky und sind damit größter Anteilseigner. Im Frühjahr war James Murdoch, jüngster Sohn von Patriarch Rupert, als Chairman an die Spitze des Bezahlsenders zurückgekehrt. Dieser Schritt nährte Spekulationen, der US-Konzern wolle seinen Einfluss ausweiten.

Die Murdochs hatten ihre Bezahlsender in Großbritannien und Irland, Deutschland und Österreich sowie Italien vor mehr als zwei Jahren zum größten privaten Fernsehkonzern Europas gebündelt. Im Zuge dessen nahm die britische Sky-Muttergesellschaft, die früher unter BSkyB firmierte, ihre Tochter Sky Deutschland von der Börse.

Sky-Aktien heben ab

Die Gespräche über eine Übernahme dauerten an, teilte Sky mit. Weitere Ankündigungen würden zu gegebener Zeit gemacht. Der US-Konzern müsse sich zum 6. Januar entscheiden, ob er ein bindendes Angebot vorlegen oder von einer Übernahme Abstand nehmen wolle.

Nach der Ankündigung schossen Sky-Aktien in London in die Höhe und gingen mit einem Plus von 27 Prozent bei 9,99 Pfund aus dem Handel. Zuvor waren sie bis auf 10,29 Pfund gestiegen. Fox-Papiere gaben dagegen in New York 1,5 Prozent nach.

wen/jj (dpa, rtrd)