1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Interaktiv

"Milliarden für Nuklear-Rüstung statt Katastrophenschutz"

In dieser Woche beschäftigt die User von DW-WORLD.DE vor allem die Flutkatastrophe in Pakistan und die humanitäre Hilfe für die Betroffenen. Außerdem sorgen die Gay Games in Köln für positive Reaktionen.

Themenbild Feedback

Da können sich die internationalen Hilfswerke und die übrige Welt anstrengen wie sie wollen: Es bleibt Stückwerk wenn die Regierungen Pakistans, und auch Indiens, zwar Milliarden (nicht Millionen) in ihre Nuklear-Rüstung stecken aber nichts in den Katastrophenschutz investieren, obwohl sich diese durch den Monsun verursachten Fluten jährlich wiederholen. Geradezu zynisch die "verzweifelten" Hilfsersuchen des pakistanischen Präsidenten. Längst überfällig, dass die internationale Gemeinschaft endlich einmal jenen Regierungen deren idiotische Prioritäten und Verschwendungen im Rüstungsbereich vorhielte. (Hans Lauterfeld, Mexiko)

Eine solche Katastrophe würde selbst die reichen Industriestaaten überfordern. Die einzige Kritik kann man an Herrn Zardari üben (der übrigens vor seiner Wahl als "Mr. 10 %" bezeichnet wurde), weil er nach England gereist ist, um sich gegen Aussagen zu wehren, die David Cameron bei seinem Indienbesuch gemacht hatte. (Endlich hat ein Politiker wenigstens teilweise Klartext gesprochen!) Ich betrachte die Entwicklungen in Pakistan mit großer Sorge, zumal es eine Atommacht ist. Trotz der enormen Hilfe, die Pakistan bekommt, verarmt die Bevölkerung immer mehr. (Hans Klumpp, Indien)

Gay Games

Unfassbar, in wie vielen Ländern Homosexualität immer noch bestraft wird, sogar mit dem Tode - allerdings erleben wir ja auch hier immer noch Ausgrenzung und Ächtung, gerade im "Männersport" Fußball. Es ist gerade so wohltuend, in Köln zu sein und diese Vielzahl von unterschiedlichen Menschen zu erleben, ein sehr angenehmes, schönes Klima! (Renate Brandt, Deutschland)

Globalisierung

Es ist ein Unsinn, dass gerade, wenn sogar Amerikaner zaghaft beginnen, die Vorherrschaft des Autos in Frage zu stellen, die Chinesen so groß in Autos investieren. Die wahre Innovation würde darin bestehen, neue technologische Systeme zu entwickeln, die imstande sind, große Menschenmengen in Asiens Megametropolen platz- und energiesparend fortzubewegen. Dazu sind auch solarstrombetriebene Autos nicht in der Lage. Stattdessen wären z.B. Fließbänder fähig. Aber solange das Auto als das Symbol für Modernität betrachtet wird, ist solche wahre Innovation nicht möglich. Wir müssen alle diese Dinosauriertechnologie überwinden! (Wolfgang Hoeschele, Deutschland)

Meine Zustimmung zu dem Vorschlag von Niko Paech, unsere Industrie zu halbieren, ist sehr groß. Allerdings wäre das nur möglich, wenn wir auch die von uns zu bedienenden Verschuldungen und vor allem die diese auslösenden und sich alle zehn Jahre verdoppelnden Geldvermögensmassen halbieren würden. Und das wiederum wäre am einfachsten und auf eine elegante Methode mit einer Halbierung der Zinssätze zu erreichen. Denn damit würde sich nicht nur die sich sonst immer weiter öffnende Schere zwischen Reich und Arm schließen, sondern auch der Wachstumsdruck verringern, dem wir heute, aufgrund dieser sozialen Spannungen, unterliegen. (Helmut Creutz, Deutschland)

Die Redaktion empfiehlt