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Wirtschaft

Milliarden-Deal im Rohstoffsektor geplatzt

Der geplante Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Chinalco beim Bergbau-Riesen Rio Tinto ist geplatzt. Stattdessen einigte sich Rio Tinto mit dem australischen Rivalen BHP Billiton auf die Gründung eines auf Eisenerz spezialisierten Gemeinschaftsunternehmens. Der Kurswechsel ist ein Sieg für die Anteilseigner von Rio Tinto. Sie hatten sich schon länger gegen das 19,5 Milliarden Dollar schwere Geschäft mit Chinalco ausgesprochen, weil sie den zunehmenden Einfluss Chinas auf die Rohstoffpreise fürchteten. Die australische Kartellbehörde hatte dem geplanten Einstieg von Chinalco bei Rio Tinto bereits zugestimmt. Rio Tinto produziert Eisenerz, Kupfer und Aluminium.