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Südostasien

Militärflugzeug mit mehr als 100 Menschen in Myanmar abgestürzt

Im südostasiatischen Myanmar ist eine Militärmaschine abgestürzt. Suchmannschaften entdeckten erste Wrackteile in der Andamanensee. Der Kontakt zu dem Flugzeug war nach Armeeangaben unvermittelt abgebrochen.

Das Flugzeug war auf dem Weg von der südlichen Stadt Myeik in die Metropole Rangun, als plötzlich der Funkkontakt abbrach, wie das Büro des Generalstabschefs mitteilte. Die Maschine sei zudem aus ungeklärter Ursache von den Radarschirmen verschwunden. Der letzte Kontakt bestand nach Angaben der Armee, als das Flugzeug auf etwa 5500 Metern Höhe war. Die Maschine sei offenbar abgestürzt. An Bord befanden sich nach neuen Angaben der Armee 120 Menschen. Darunter sind demnach 14 Besatzungsmitglieder sowie 106 Passagiere.

Zu dem Zeitpunkt befand sich das Militärflugzeug etwa 30 Kilometer westlich der Hafenstadt Dawei über der Andamanensee an der Südküste des ehemaligen Burma. Erste Trümmerteile seien in die Andamanensee gesichtet worden, hieß es. Die Trümmer seien rund 218 Kilometer von der Hafenstadt Dawei im Meer entdeckt worden, sagte ein Armeevertreter der Nachrichtenagentur AFP. Schiffe und andere Flugzeuge seien an der Suche nach dem Wrack beteiligt.

Myanmar Air Force Shaanxi Y-8 - Militärflugzeug (Wikipedia/M. Radzi Desa)

Eine Shaanxi Y-8 der Mynamar Air Force (Archivbild)

Die meisten Passagiere sind Soldaten und Angehörige der in der Küstenregion stationierten Militärs. Bei der Maschine handelt es sich um ein Transportflugzeug des chinesischen Herstellers Shaanxi, eine sogenannte Shaanxi Y-8. Der Typ basiert auf einer Baureihe der älteren sowjetischen Antonow-Maschinen.

Die Flugroute von Myeik in die frühere Hauptstadt Rangun führt über das Meer. In Myanmar ist derzeit Regenzeit, doch herrschte zum Zeitpunkt des Unglücks gutes Wetter.

qu/stu (dpa, rtr, afp, APE)