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Wirtschaft

Miese Stimmung

Die deutschen Aktien sind am Montag beinahe mit einem Fehlstart in die verkürzte Börsenwoche gegangen. Erst in den Schlussminuten konnte sich der DAX ins Plus retten, er endete bei 5.008 Punkten.

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Deutsche Bank im Blickpunkt

Viel beachtet war die Deutsche Bank: Mit dem beschleunigten Verkauf von Beteiligungen, einer Neuausrichtung der Deutschen Bank 24 und Kosteneinsparungen will sie ihre Position im internationalen Wettbewerb stärken. Im ersten Quartal 2002 steigerte sie den Vorsteuergewinn durch Verkäufe von Anteilen an der Münchener Rück und der Allianz sowie durch gesunkene Personalkosten um 39 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Das Papier endete trotzdem mit 0,8 Prozent im Minus, offenbar, weil bei vielen Anlegern das Hin und Her mit der Bank 24 auf Unverständnis stößt.

Obwohl die Bayer-Aktie am Montag mit einem Dividendenabschlag gehandelt wurde, gehörte sie mit minus 3,7 Prozent zu den größten Verlierern. Ganz offensichtlich wirkten noch die am Freitag veröffentlichten Zahlen nach. Vor allem hatte der verhaltene bis pessimistische Ausblick auf das laufende Jahr die Aktionäre verstimmt.

Spitzenreiter im DAX waren am Montag Werte, die als wenig konjunkturabhängig gelten wie Henkel mit plus 3,7 und Degussa mit plus 2,6 Prozent. Auch Telekom mit plus 2,6 und Epcos mit plus 2,8 Prozent verzeichneten unerwartete Kursgewinne.

Am Neuen Markt stiegen die Aktien des Direktbrokers Consors um knapp 30 Prozent. Die französische Großbank BNP Paribas hat wie erwartet die Mehrheit am angeschlagenen Nürnberger Discount-Broker übernommen und schmiedet damit Europas größten Online-Broker.

Am Rentenmarkt stieg der Rentenindex REX um 0,07 Prozent auf 111,88 Zähler, während der Bund Future um 0,2 Prozent auf 106,04 Punkte abgab. Die Umlaufrendite wurde von der Bundesbank mit 4,95 Prozent ermittelt, zwei Stellen niedriger als am Freitag.

Hier die Schlusskurse der 30 deutschen Standardwerte, diese wie auch alle anderen Angaben wie immer ohne Gewähr:

DAX-Werte Kurs Veränderung

adidas-Salomon 77,00 (- 0,59)

Allianz 262,90 (+ 0,25)

BASF 45,04 (- 0,19)

Bayer 35,70 (- 1,38)

HypoVereinsbank 38,85 (- 0,25)

BMW 43,40 (- 0,45)

Commerzbank 20,03 (+ 0,20)

DaimlerChrysler 50,69 (+ 0,17)

Degussa 33,85 (+ 0,85)

Deutsche Bank 71,24 (- 0,51)

Deutsche Post 14,99 (+ 0,08)

Deutsche Telekom 15,18 (+ 0,38)

E.ON AG 57,90 (+ 0,90)

EPCOS 46,44 (+ 1,28)

Fresenius Med. Care 69,45 (- 0,66)

Henkel 72,80 (+ 2,60)

Infineon Techno 20,70 (- 0,20)

Linde 53,50 (+ 0,07)

Lufthansa 17,23 (+ 0,02)

MAN 26,16 (+ 0,31)

Metro 35,80 (- 0,70)

MLP 65,95 (- 0,38)

Münchener Rück 272,34 (- 1,16)

Preussag 30,50 (+ 0,85)

RWE 41,88 (+ 0,01)

SAP 143,00 ( unv. )

Schering 67,42 (- 0,18)

Siemens 65,80 (- 0,39)

ThyssenKrupp 17,00 (+ 0,11)

VW 53,70 (- 0,40)

Die Referenzkurse der wichtigsten Devisen, ermittelt von der europäischen Zentralbank:

Ein Euro kostete am Montag

90,38 amerikanische Cent

0,61 86 britische Pfund

1,46 37 schweizer Franken

115,69 japanische Yen

  • Datum 30.04.2002
  • Autorin/Autor Rolf Wenkel
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  • Permalink http://p.dw.com/p/28S7
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