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Sport

Michael Schumacher weiter in Aufwachphase

Während die neue Formel-1-Saison mit einem deutschen Sieg beginnt, kämpft Rekordweltmeister Michael Schumacher weiter um sein Leben. Seine Managerin bestätigt: Aufgewacht ist er immer noch nicht.

Das hätte Michael Schumacher sicher gefallen: Sein Ex-Rennstall gewinnt mit seinem ehemaligen Teamkollegen den Saisonauftakt in Australien. Doch Schumacher konnte den

überlegenen Sieg von Nico Rosberg in Melbourne

nicht sehen. Der Formel-1-Rekordweltmeister liegt weiter im Koma. "Michael ist nach wie vor in der Aufwachphase, sprich: er ist noch nicht aufgewacht. Wir warten natürlich darauf, aber wir haben gelernt und akzeptieren auch, dass es lange dauern kann. Das ist für uns okay", sagte Schumachers Managerin Sabine Kehm in einem Interview mit dem deutschen Fernsehsender RTL.

Anzeichen, die Mut machen?

Zuletzt hatte Kehm in einem Statement von kleinen Anzeichen gesprochen, die Mut machen würden für Schumachers gesundheitliche Entwicklung. Doch genauer darauf eingehen wollte sie nicht: "Das betrifft schon die absolute Privatsphäre der Familie." Diese sei "wahnsinnig stark" im Umgang mit der Tragödie. "Die lassen sich ihren Mut nicht nehmen. Sie sind jeden Tag hier. Sie sind tapfer, nehmen das einfach an und versuchen, mit Michael gemeinsam da irgendwie durchzukommen. Ich muss echt sagen: die Familie geht bravourös damit um." Die weltweite Anteilnahme am Schicksal von Michael Schumacher helfe der Familie dabei enorm.

Michael Schumachers Beraterin Sabine Kehm (Foto: dpa)

Schumacher-Managerin Sabine Kehm: "Er ist noch nicht aufgewacht"

Kehm widersprach erneut der These, dass sich Schumacher bei seinem Skiunfall 29. Dezember in den französischen Alpen weit abseits der Piste bewegt habe. "Er ist die ganze Zeit am Rande der Piste entlang gefahren, manchmal gerade noch drin, manchmal gerade draußen, denn da war der Schnee frisch", so Kehm. "Und dann hat er eben einfach einen Stein oder einen Felsen, den man nicht sehen konnte, getroffen, weil Neuschnee war. Der hat ihn einfach ausgehoben und dann ist er so unglücklich gefallen und hat wahrscheinlich mit genau der Geschwindigkeit, die weder zu schnell noch zu langsam war, diesen anderen Felsen getroffen."

Formel 1 denkt an "Schumi"

Während Schumacher weiter in der Uniklinik Grenoble mit den Folgen seines Schädel-Hirn-Traumas kämpft, schickten zahlreiche Formel-1-Fahrer Genesungswünsche aus Australien. Auf Helmen und Autos prangten kleine Botschaften an den großen Champion, und auch Daimler-Chef Dieter Zetsche war auch in der Stunde des Erfolges gedanklich bei Michael Schumacher. "Er ist für immer ein Teil der Mercedes-Familie und unsere Gedanken sind in diesem Moment bei ihm", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Autobauers.

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