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Pressemitteilungen

Michael Hüther: "Der Euro schwächelt, weil Europa schwach ist"

Chefvolkswirt der Deka-Bank im Interview mit DW-TV

"Der Euro schwächelt, weil Europa schwach ist und die USA zu ihrer Stärke zurückzukehren scheinen." Das sagte der Chefvolkswirt der Deka-Bank, Michael Hüther, im Interview mit DW-TV. Die frühere Stärke des Euro sei nicht durch europäische Faktoren beeinflusst worden, sondern durch die Deflationsbefürchtung, die in den USA auch von Notenbankchef Alan Greenspan geschürt worden sei.

Der Rückgang des Euro-Kurses wird sich nach Einschätzung Hüthers nicht extrem fortsetzen. "Wir erwarten zunächst einmal den Wechselkurs in dem Band zwischen Parität und 1,10 US-Dollar und auf lange Sicht wieder eine Stärkung des Euro." Denn, so Hüther weiter, es gebe ein Risiko für die USA: „Das ist die Leistungsbilanz kombiniert mit der Fiskalpolitik-Frage.“

Große Entspannung für exportorientierte Unternehmen im Euroraum sei nicht zu erwarten, so der Chefvolkswirt der Deka-Bank im deutschen Auslandsfernsehen. "Auf mittlere Sicht wird es ein Austarieren zwischen Stärke der US-Konjunktur und Leistungsbilanz- und Fiskaldefizit geben. Die Märkte werden beides spiegeln mit unterschiedlicher Intensität."

25. August 2003

167/03

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  • Datum 25.08.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/40Wn
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