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Pressemitteilungen

Michael Burda: Ölpreis von 90 oder 100 Dollar pro Barrel müsste Sorgen bereiten

Wirtschaftswissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin im Gespräch mit DW-TV

Die hohen Ölpreise würden "die Amerikaner härter treffen als es hier der Fall ist. Hier fährt man effizienter und weniger, aber es wird auf jeden Fall Einkommenseffekte haben. Die Menschen werden weniger ausgeben können." Das sagte Prof. Michael Burda, Wirtschaftswissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin und US-Ökonom, im Interview von DW-TV.

Aber die Situation sei noch nicht mit derjenigen in den Siebzigerjahren zu vergleichen. Damals habe man andere Voraussetzungen gehabt. Allerdings: "Jeder Makroökonom weiß, dass Rezessionen sehr häufig durch schlagartige Ölpreiserhöhungen ausgelöst werden." Deshalb müsste man sich Sorgen machen, "wenn wir noch in zwei Wochen Preise von 90 oder 100 Dollar pro Barrel haben, aber damit rechne ich persönlich nicht".

2. September 2005
198/05

  • Datum 02.09.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/780I
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